Den Wochenendeinkauf sorgfältig planen

Text: A. W. / Zuletzt aktualisiert: 23.07.2019

Frau beim Wochenendeinkauf
Planen Sie den Wochenendeinkauf sorgfältig! - Foto: © industrieblick

Wie den Wochenendeinkauf planen?

In vielen Haushalten findet der große Einkauf am Wochenende statt. Kein Wunder, denn dann sind alle Familienmitglieder anwesend und es kann gemeinsam überlegt werden, was im Einkaufswagen landen soll. Die Planung ist beim Wochenendeinkauf genauso wichtig wie die Durchführung. Es lohnt sich, etwas Freizeit zu opfern und den Einkauf vorzubereiten. So gelingt das Projekt entspannter, schneller und erzeugt weniger Stress.

Nicht ohne Einkaufsliste gehen

Die Einkaufsliste sollte Dreh- und Angelpunkt des Wochenendeinkaufs sein. Ohne sie loszuziehen, bringt einige mögliche Nachteile mit sich. So kann eine gut geführte Einkaufsliste:

  • teure Spontankäufe verhindern
  • dem Vergessen vorbeugen
  • die Route durch den Supermarkt vorzeichnen
  • zeigen, in welche Märkte gegangen werden sollte
  • und beim Geldsparen helfen.

Tipp: Eine Einkaufsliste muss nicht zwingend auf Papier notiert werden. Inzwischen gibt es einige gute Apps für das Smartphone, die zum Führen von Einkaufszetteln entwickelt wurden. Hier können Familienmitglieder teilweise sogar parallel an der Liste arbeiten und Dinge abhaken sowie hinzufügen.
So führen Sie eine digitale Einkaufsliste auf dem Handy

Natürlich entsteht eine Einkaufsliste für den Wochenendeinkauf nicht einfach so. Zuerst sollten einige Schritte erledigt werden, die letztlich zeigen, was eingekauft werden muss:

Schritt 1: Die Woche klug planen
Zunächst gilt es, den tatsächlichen Bedarf für die kommende Woche zu definieren. Am leichtesten gelingt das mit einem Speiseplan, der alle Hauptmahlzeiten für alle Familienmitglieder umfassen sollte. Berücksichtigt werden sollten beim Wochenplan also beispielsweise auch das Schul- oder Kindergartenfrühstück, das Mittagessen im Heimbüro und der übliche Snack abends auf dem Sofa. Zusätzlich sollte notiert werden, was normalerweise zwischendurch gegessen wird. Obst, Gemüse, Nüsse und Co. auf die Liste zu schreiben, verhindert Frust bei plötzlichen Hungerattacken und kann sogar die Ernährung gesünder gestalten. Sind alle Gerichte und Snacks notiert, werden die Zutaten auf die Einkaufsliste geschrieben. Hier muss selbstverständlich differenziert werden, ob die Zutaten frisch gekauft werden müssen oder lagerfähig sind.

Schritt 2: Den Vorratscheck machen
Die Unterscheidung zwischen Frische und Lagerfähigkeit führt zu Schritt zwei der Wochenendeinkaufsplanung. Sobald alle Zutaten feststehen, wird der Lebensmittelvorrat geprüft. Nicht selten finden sich hier einige der Dinge, die kommende Woche im Kochtopf landen sollen. Das verkleinert die Liste und sorgt dafür, dass Lebensmittel in der Vorratskammer noch vor Ablauf des MHD aufgebraucht werden.

Tipp: Einige Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis oder auch Konserven sind sehr lange haltbar. Hier lohnt es sich, bei der Einkaufsplanung nach Angeboten zu schauen und gegebenenfalls auf Vorrat zu kaufen.

Schritt 3: Auf Angebote achten und die passenden Läden wählen
Nicht jeder Haushalt hat seinen ganz eigenen Lieblings-Supermarkt. In vielen Fällen wählen Verbraucher den Discounter oder Markt aus, der am besten zu ihren Wünschen passt. Mit Wünschen gemeint ist nicht nur das konkrete Angebot bestimmter Waren, sondern auch die Preisgestaltung. Wer auf die Kosten für den Wochenendeinkauf achtet, sollte rechtzeitig Prospekte studieren und nachsehen, ob sich vorteilhafte Angebote kombinieren lassen. Hier kann es unter Umständen notwendig sein, den Speiseplan noch einmal zu ändern. Tauchen beispielsweise sehr günstige Kartoffeln in einem Prospekt auf, lohnt sich das nachträgliche Einplanen eines großen Auflaufs. Erneut zeigt sich, dass Planung bei solch großen Einkäufen besonders wichtig ist.

Schritt 4: Die Zukunft planen
Zukunftsplanung hat hier selbstverständlich nichts mit Kind, Haus oder Job zu tun, sondern vielmehr mit jenen Einkäufen, die trotz guter Vorbereitung in der nächsten Woche anstehen. Frisches Fleisch, einige Gemüsesorten und auch Obst können nicht eine Woche zuvor gekauft werden, ohne am Tag der geplanten Zubereitung schlecht, faul oder schimmelig zu sein. Um das zu verhindern, sollte bei der Vorbereitung des Wochenendeinkaufs bereits eine kleine Liste für die Besorgungen unter der Woche angefertigt werden. Sie wartet dann am Kühlschrank oder im Handy auf ihren Einsatz.

Schritt 5: Den Einkauf koordinieren
Ein Wochenendeinkauf gehört sicherlich nicht zu jenen Freizeitaktivitäten, die Kinder und Erwachsene am liebsten mögen. Da dieser Einkauf zumeist an einem Samstag stattfindet und somit freie Zeit mit Freunden oder der Familie beschneidet, sollte er so zeitsparend wie möglich gestaltet werden. Die Koordination des Einkaufs beginnt bei der passenden Route. Müssen mehrere Läden angesteuert werden, sollten die Fahr- oder Laufwege möglichst kurz sein. Wer das Glück hat, den Einkauf nicht alleine stemmen zu müssen, kann sich auch kurzerhand aufteilen. Einer der Partner übernimmt dann beispielsweise den Getränkemarkt, während sich der andere um Lebensmittel kümmert.

Ein Rat zum Schluss: Bei aller Planung geraten die kleinen aber wichtigen Details gelegentlich in Vergessenheit. Nicht fehlen dürfen beim Wochenendeinkauf eine ausreichende Anzahl an Einkaufstüten, ein Einkaufswagen-Chip, der Geldbeutel und der handschriftliche Einkaufszettel oder das Smartphone. Sonst nämlich heißt es kurz vor Schluss, noch einmal nach Hause fahren und die vergessenen Dinge holen zu müssen. Vom freien Tag ist dann noch weniger übrig.
Erfahren Sie bei uns wie das Handy beim Einkauf helfen kann.

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