Offline einkaufen gehen...

Offline einkaufen gehen

Einkaufen im stationären Einzelhandel

Immer mehr Menschen nutzen das Internet zum Einkaufen. Die meisten Menschen in Deutschland möchten aber auch auf das "reale Shoppingfeeling" nicht verzichten und gehen deshalb regelmäßig offline auf Shoppingtour.
Informationen und Tipps für Ihren Einkaufsbummel im stationären Einzelhandel:

Aktuelle Kurzinfos:

  • Nach einem deutlichen Dämpfer im Mai 2019 stabilisiert sich die Verbraucherstimmung in Deutschland. Das zeigt das aktuelle HDE-Konsumbarometer im Juni.
  • Jetzt gibt es Apple Pay in Deutschland. 15 Banken und Kreditkartenunternehmen sind schon jetzt dabei!
  • Die Verbraucher in Deutschland geben zum Vatertag in diesem Jahr rund 700 Millionen Euro für Geschenke aus. Das zeigen aktuelle Zahlen einer vom Handelsverband Deutschland (HDE) beauftragten Umfrage.
  • Der Verbrauch von Plastiktüten ist auch im Jahr 2018 erneut deutlich gesunken. Fast jede fünfte Tüte konnte gegenüber 2017 eingespart werden. Pro Kopf wurden in Deutschland insgesamt 24 Plastiktüten abgegeben.
  • Der Kühlschrank der Zukunft - Wie er uns das Leben erleichtert!
Einkaufen im Supermarkt
Lebensmittel kaufen die meisten Deutschen lieber offline!
Foto: © industrieblick

Einkaufen mit "anfassen"

Das Einkaufen im Internet wird immer einfacher und sicherer, die Lieferzeiten haben sich auf ein Minimum reduziert - was liegt da näher als schnell mal was "online bestellen"? Die meisten von uns werden das mehr oder weniger regelmäßig machen.
Aber so ganz auf das "echte Shopping Erlebnis" möchten die meisten Deutschen dann doch nicht verzichten. Für viele Menschen ist es wichtig die Ware vor dem Kauf anzufassen, zu testen oder auch mal "dran zu riechen".
Während Bücher, CDs und Computerzubehör sehr gerne online geordert werden, kaufen die meisten Menschen Lebensmittel und zum Beispiel Kleidung doch lieber im Laden an der Ecke. Viele Kunden schätzen die persönliche Beratung im Geschäft und fühlen sich sicherer, wenn sie bei Reklamationen einen direkten Ansprechpartner haben.
Für viele Menschen hat der "reale Einkaufsbummel" aber auch einen wichtigen sozialen Aspekt. Beim Einkaufsbummel mit Familie oder Freunden geht es nicht nur um das Einkaufen, sondern auch um das gemeinsame Aussuchen, Diskutieren und die gemeinsame Schnäppchenjagd.
Besonders für Frauen ist die gelegentliche Shoppingtour mit der besten Freundin oft eine willkommene Abwechslung vom stressigen Familienalltag. Nach dem Einkaufen geht man dann noch gemeinsam was essen oder ins Kino - ein Vergnügen das beim einsamen Online Shopping auf der heimischen Couch vielen Shoppingfans fehlt.

Einkaufsmöglichkeiten

Der Einzelhandel hat es schwer

Natürlich hat das Einkaufen im Internet auch seine Vorteile wie zum Beispiel:

  • Einkaufen rund um die Uhr
  • leichtes Preisvergleichen
  • niedrige Preise
  • Rückgaberecht

um hier nur einige zu nennen. Das wissen die Kunden natürlich zu schätzen. Deshalb hat es der Deutsche Einzelhandel zur Zeit auch nicht leicht. Die Umsätze im Onlinehandel steigen seit Jahren stetig.
Immer mehr Einzelhändler müssen aufgeben, besonders betroffen sind hier vor allem kleine Geschäfte mit geringer Verkaufsfläche und einem Sortiment, das auch gerne online gekauft wird. So verschwinden immer mehr kleine Fachgeschäfte aus den Innenstädten, die neben der Konkurrenz aus dem Internet auch oft mit den großen Einkaufscentren am Stadtrand oder in bester Innenstadtlage zu kämpfen haben.
Aber auch große Kaufhausketten müssen Filialen in eigentlich guter Lage schließen, weil die Kunden ausbleiben. So hat z.B. Galeria Kaufhof im Sommer 2017 eine Filiale in Berlin Friedrichshain geschlossen, eine weitere schließt 2018 in Gera.

Verkäufer im Beratungsgespräch mit Kunden.
Freundliche und kompetente Verkäufer steigern den Umsatz
Foto: © auremar

Mit gutem Servive und guter Beratung punkten
Viele Einzelhändler versuchen mit einer guten Beratung und verbessertem Service dem Kundenrückgang entgegenzuwirken. Oft ist aber hier noch viel "Luft nach oben". Nicht immer ist wirklich kompetentes und motiviertes Personal im Laden, die Öffnungszeiten sind nicht immer kundenfreundlich und auch eine Zahlung mit Kreditkarte / EC Karte ist noch nicht in allen Geschäften selbstverständlich.
Abgestimmte Öffnungszeiten der Einzelhändler in einer Straße bzw. in einem Ortsteil würden sicher langfristig auch für mehr Kunden sorgen. Auch das Theater um die verkaufsoffenen Sonntage, das "verdi" gerade veranstaltet, ist sicher nicht dazu geeignet, die Umsätze im stationären Einzelhandel zu steigern. Hier ist auch die Politik gefragt. Öffnungszeiten müssen liberalisiert werden. Gelegentliche verkaufsoffene Sonntage könnten dazu beitragen, dass wieder mehr Geld in realen Geschäften ausgegeben wird. (Lesen Sie auch: Diskussion zum Sonntagsshopping)
Das würde auch Arbeitsplätze im Einzelhandel sichern! Schade, dass die Verdi-Verantwortlichen das nicht erkennen. - Wen wunderts - ihr Gehalt wird ja auch von Mitgliedsbeiträgen gezahlt ...

Große und bekannte Handelsketten in Deutschland

Nicht allen Einzelhändlern geht es schlecht

Trotz der starken Konkurenz aus dem Internet ist der stationäre Einzelhandel immer noch eine tragende Säule des Einzelhandels in Deutschland. Besonders erfolgreiche Handelsketten sind zum Beispiel Edeka, Aldi, Ikea und Media Markt. Aber auch Vertriebslinien wie Kaufland, Lidl und Penny sind sehr erfolgreich.

Wichtige Handelssegmente im Einzelhandel:
Den größten Umsatz erwirtschaftet der Lebensmittelhandel, gefolgt von den Mode-Einzelhändlern und den Einrichtungshäusern. Auch die Bereiche Technik und Wellness erwirtschaften nach wie vor gute Umsätze.

Beliebte Shopping Städte:

In diesen Städten kann man besonders gut Shoppen! - Offline einkaufen - online informieren

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Einkaufen!
Foto oben: © Andrey_Arkusha / Letzte Aktualisierung: 10.06.2019

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