Einkaufen in der Nähe

Immer mehr Menschen nutzen das Internet zum Einkaufen. Die meisten Menschen in Deutschland möchten aber auch auf das „reale Shoppingfeeling“ nicht verzichten und gehen deshalb regelmäßig offline auf Shoppingtour.
Kleidung und Lebensmittel einkaufen in der Nähe ist noch nicht ganz aus der Mode gekommen. Geschäfte und Tipps finden Sie in unserem Einkaufsratgeber:

Verkaufsoffene Sonntage in den kommenden Wochen:

Hier finden Sie einige Beispiele:

  • 19.05.2024 – Es ist Pfingstsonntag. Die meisten Geschäfte bleiben geschlossen. Ausnahmen bilden Orte / Städte bei denen die Bäderregelung / Kurortregelung greift. So z.B. Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein.
  • 26.05.2024 – In Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) dürfen die Geschäfte anlässlich der Maikerwe öffnen.
  • 02.06.2024 – Zur Blaulichtmeile dürfen die Geschäfte in der Innenstadt von 13:00 Uhr – 18:00 Uhr öffnen.
  • 09.06.2024 – Zum Drachenfest dürfen die Geschäfte in Bremerhaven von 12:00 Uhr – 17:00 Uhr öffnen.
  • Zur Übersicht: Verkaufsoffener Sonntag in Deutschland

Aktuelle Kurzinfos aus dem Einzelhandel in unserem Einkaufsratgeber:

  • Die angeschlagene Warenhauskette Galeria wollte laut Medienberichten nochmals 16 Filialen schließen. Für drei Filialen (Oldenburg, Berlin Spandau und Mannheim) besteht wohl nun doch noch Hoffnung auf eine Weiterführung. Es wird laut Medienberichten sogar darüber nachgedacht einmal im Monat einen verkaufsoffenen Sonntag zu machen.
  • Das Kaufhaus Galeries Lafayette in Berlin soll laut Medienberichten Ende Juli 2024 schließen. Der Mietvertrag wurde nicht verlängert.
  • Laut einer Untersuchung des Unternehmens Hystreet sind die beliebtesten Einkaufsstraßen die Neuhauser Straße und Kaufinger Straße in München, die Zeil in Frankfurt, die Georgstraße in Hannover und die Schildergasse in Köln.
  • In immer mehr Supermärkten gibt es Selbstbedienungskassen. Wir finden das eine gute Idee!

Einkaufen in der Nähe beim Einzelhändler des Vertrauens

Das Einkaufen im Internet wird immer einfacher und sicherer, die Lieferzeiten haben sich auf ein Minimum reduziert – was liegt da näher als schnell mal was „online bestellen“? Die meisten von uns werden das mehr oder weniger regelmäßig machen. Dank der Corona Pandemie bestellt so manch einer noch mehr online. Zeitweise war ja leider auch nichts anderes möglich.

Aber so ganz auf das „echte Shopping Erlebnis“ möchten die meisten Deutschen dann doch nicht verzichten. Für viele Menschen ist es wichtig die Ware vor dem Kauf anzufassen, zu testen oder auch mal „dran zu riechen“. Das Einkaufen in der Nähe des Wohnortes ist für viele Verbraucher immer noch wichtig!

Während Bücher, CDs und Computerzubehör sehr gerne online geordert werden, kaufen die meisten Menschen Lebensmittel und zum Beispiel Kleidung doch lieber im Laden an der Ecke. Viele Kunden schätzen die persönliche Beratung im Geschäft und fühlen sich sicherer, wenn sie bei Reklamationen einen direkten Ansprechpartner haben.

Für viele Menschen hat der „reale Einkaufsbummel“ aber auch einen wichtigen sozialen Aspekt. Beim Einkaufsbummel mit Familie oder Freunden geht es nicht nur um das Einkaufen, sondern auch um das gemeinsame Aussuchen, Diskutieren und die gemeinsame Schnäppchenjagd.
Besonders für Frauen ist die gelegentliche Shoppingtour mit der besten Freundin oft eine willkommene Abwechslung vom stressigen Familienalltag. Nach dem Einkaufen geht man dann noch gemeinsam was essen oder ins Kino – ein Vergnügen das beim einsamen Online Shopping auf der heimischen Couch vielen Shoppingfans fehlt.

Der Einzelhandel hat es schwer

Natürlich hat das Einkaufen im Internet auch seine Vorteile wie zum Beispiel:

  • Einkaufen rund um die Uhr
  • leichtes Preisvergleichen
  • niedrige Preise
  • Rückgaberecht
  • große Auswahl

um hier nur einige zu nennen. Das wissen die Kunden natürlich zu schätzen. Deshalb hat es der Deutsche Einzelhandel zur Zeit auch nicht leicht. Die Umsätze im Onlinehandel steigen seit Jahren stetig. 

Immer mehr Einzelhändler müssen aufgeben, besonders betroffen sind hier vor allem kleine Geschäfte mit geringer Verkaufsfläche und einem Sortiment, das auch gerne online gekauft wird. So verschwinden immer mehr kleine Fachgeschäfte aus den Innenstädten, die neben der Konkurrenz aus dem Internet auch oft mit den großen Einkaufscentren am Stadtrand oder in bester Innenstadtlage zu kämpfen haben. 

Aber auch große Kaufhausketten müssen Filialen in eigentlich guter Lage schließen, weil die Kunden ausbleiben. So musste z.B. Galeria Kaufhof in den vergangenen Jahren einige Filialen schließen.

Beliebte Einkaufsmöglichkeiten kurz vorgestellt:

Geschäfte in der Nähe müssen mit gutem Service und guter Beratung punkten


Viele Einzelhändler versuchen mit einer guten Beratung und verbessertem Service dem Kundenrückgang entgegenzuwirken bzw.  wieder mehr Kunden zum einkaufen in der Nähe zu bewegen. Oft ist aber hier noch viel „Luft nach oben“. Nicht immer ist wirklich kompetentes und motiviertes Personal im Laden, die Öffnungszeiten sind nicht immer kundenfreundlich und auch eine Zahlung mit Kreditkarte / EC Karte ist noch nicht in allen Geschäften selbstverständlich. 

Abgestimmte Öffnungszeiten der Einzelhändler in einer Straße bzw. in einem Ortsteil würden sicher langfristig auch für mehr Kunden sorgen. Auch das Theater um die verkaufsoffenen Sonntage, das „Verdi“ gerade veranstaltet, ist sicher nicht dazu geeignet, die Umsätze im stationären Einzelhandel zu steigern. Hier ist auch die Politik gefragt. Öffnungszeiten müssen liberalisiert werden. Gelegentliche verkaufsoffene Sonntage könnten dazu beitragen, dass wieder mehr Geld in realen Geschäften ausgegeben wird. 

Das würde auch Arbeitsplätze im Einzelhandel sichern! Schade, dass die Verdi-Verantwortlichen das nicht erkennen. – Wen wunderts – ihr Gehalt wird ja auch von Mitgliedsbeiträgen gezahlt …

Nicht allen Einzelhändlern geht es schlecht

Trotz der starken Konkurrenz aus dem Internet ist der stationäre Einzelhandel immer noch eine tragende Säule des Einzelhandels in Deutschland. Besonders erfolgreiche Handelsketten sind zum Beispiel Edeka, Aldi, Ikea und Media Markt. Aber auch Vertriebslinien wie Kaufland, Lidl und Penny sind sehr erfolgreich. 

Wichtige Handelssegmente im Einzelhandel:
Den größten Umsatz erwirtschaftet der Lebensmittelhandel, gefolgt von den Mode-Einzelhändlern und den Einrichtungshäusern. Auch die Bereiche Technik und Wellness erwirtschaften nach wie vor gute Umsätze.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Einkaufen!

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