Wenn am Monatsende das Geld alle ist...

Erfahren Sie in diesem Artikel wie man sparsam leben kann, wenn am Monatsende das Geld alle ist.

Sparsam leben: Damit am Ende des Monats noch Geld übrig bleibt

Frau hält Sparschwein in der Hand
Sparsam leben ist nicht schwer - Foto: © contrastwerkstatt

Leert sich das eigene Konto deutlich schneller als geplant, stehen viele Menschen am Monatsende vor einem Problem. Den Dispo anzutasten, gilt in vielerlei Hinsicht als unklug, denn von hier aus ist der Weg hinein in die Schuldenspirale näher als gedacht. Besser ist es also stets, die eigenen finanziellen Mittel auf möglichst sparsame Weise zu nutzen. So bleibt dann am Monatsende vielleicht sogar ein kleiner Puffer übrig.

Die Fixkosten als mögliche Stellschraube

Fixe Kosten bilden die Basis für die Ausgaben, die jeden Monat anstehen. Klassiker sind hier

  • Miete oder Hausraten
  • Kredite (Auto, Konsum etc.)
  • Mitgliedschaften (Fitnessstudio, Reitverein etc.)
  • Handy und Telefonkosten
  • Energiekosten
  • Versicherungen
Sind all diese Verbindlichkeiten beglichen, bleibt oftmals nur noch wenig übrig. Sparsames Leben beginnt daher schon bei der Überprüfung der eigenen Fixkosten. So können ohnehin ungenutzte Mitgliedschaften gekündigt, der Tarif beim Mobilfunkbetreiber gewechselt oder auch nach einem günstigeren Anbieter für Strom und Gas gesucht werden. Oft ergibt sich alleine hierdurch ein Sparpotenzial, das einige Hundert Euro pro Jahr umfassen kann. Das Schöne daran: An den eigenen Gewohnheiten muss hierbei nichts geändert werden.

Clever Planen und Einkaufen schützen vor hohen Ausgaben

Sind die Fixkosten bereits weitestgehend optimiert, geht es an die Verbesserung der variablen Ausgaben. Vor allem Einkäufe im Supermarkt oder in Drogeriemärkten können hier bei falscher Planung schnell stärker ins Geld gehen als geplant.

Es ist daher wichtig, konkrete Einkaufslisten zu erstellen, am besten eher selten einkaufen zu gehen und nur die Dinge zu kaufen, die auch wirklich gebraucht werden. Wer zudem im Supermarkt von teuren Markenartikeln Abstand nimmt und zu günstigeren Eigenmarken oder Discount-Produkten greift, spart gleich noch mehr.

Darüber hinaus kann auch das Kaufen von Sparpackungen und XXL-Angeboten sinnvoll sein. Im ersten Moment mag die Anschaffung etwas teurer sein, relativiert sich jedoch in den kommenden Monaten. Das liegt daran, dass die Kosten für einen einzelnen Artikel bei solchen Angeboten sinken, was den Geldbeutel langfristig entlastet.
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Sparsam leben - Anschaffungen besser überdenken

Auch teurere Dinge stehen immer wieder auf der Liste der geplanten Anschaffungen. Eine neue Winterjacke, die moderne Spielekonsole, DVDs, BluRays und Kaffeevollautomaten sind jedoch Punkte, die das monatliche Budget stark schröpfen können. Wer über die Anschaffung kostspieliger Wünsche nachdenkt, sollte sich daher nicht sofort entscheiden. Am besten ist es, die Anschaffung noch einige Zeit hinauszuzögern und dann erneut darüber nachzudenken, ob der Kauf wirklich nötig ist.

Und geht tatsächlich nichts über Konsole, Vollautomat und Co., ist vorheriges Sparen ratsam. Auf einen Schlag mehrere Hundert Euro auszugeben, kann sich sonst am Monatsende schnell rächen. Wer jedoch vorab sparsam lebt und kleine Rücklagen bildet, kann sich von diesen in der Zukunft auch größere Wünsche erfüllen.
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Wiederverwenden statt neu kaufen

Oftmals werden Dinge gekauft, für die es im eigenen Haushalt mehr als nur brauchbare Alternativen gibt. So können beispielsweise Tomatensaucen-Gläser gut ausgespült und später für die Aufbewahrung von Bastel-Utensilien oder Haargummis genutzt werden. Gleiches gilt für alte Küchengummis, die besser nicht weggeworfen werden sollten und alte Kleidung, die als Putzlappen noch einmal gute Dienste leistet.

Dinge, die sich problemlos wiederverwenden oder auch umfunktionieren lassen, nicht in den Müll zu werfen, kann dann beim Sparen helfen. So bleibt mancher Artikel auch weiterhin im Supermarktregal und das Budget wird entlastet.

Und wenn das Geld am Monatsende sehr knapp ist, können Sie dies tun:

  • Preiswerte Gerichte wie Nudeln, Spiegeleier etc. kochen
  • Statt Reinigungsmittel einfache Hausmittel wie Essig oder Backpulver nutzen
  • Kostenlose Kulturangebote nutzen
  • Nach ungenutzen Dingen in der Wohnung suchen und diese verkaufen
Text: A. W. / Stand: 11.12.2017

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