Haushaltsbudget einhalten

Erfahren Sie in diesem Artikel wie man mit einfachen Tricks das Haushaltsbudget einhalten kann.

Wie kann man das monatliche Haushaltsbudget einhalten?

Frau schaut sich das Haushaltsbudget an
Wie kann man das Haushaltsbudget einhalten?
Foto: © Antonioguillem

Die monatlichen Ausgaben in durchschnittlichen Haushalten sind ein wichtiger Bestandteil der Finanzplanung. Immerhin soll das eigene Girokonto am Ende eines Monats keine "roten Zahlen" schreiben. Wer sich ein festes Haushaltsbudget setzt, erleichtert die Planung. Dieses Budget sollte jedoch unbedingt eingehalten werden, um den Rahmen nicht ungewollt zu sprengen. Einige Tricks helfen dabei.

Bargeld statt Karte

Angenommen, das monatliche Budget für Einkäufe in Drogerie- und Supermärkten beträgt rund 600 Euro, so stehen dem Haushalt pro Woche 150 Euro zur Verfügung. Wer an den Kassen mit der EC-Karte zahlt, wird jedoch schnell den Überblick verlieren. Der Grund liegt auf der Hand: Beim Bezahlen mit Karte verändert sich die Sicht auf persönliche Finanzen nicht. Schließlich wird der eigene Geldbeutel nicht spürbar leichter und an die Zahlen auf dem Girokonto zu denken, fällt oft schwer. Lesen Sie auch: Einkauf mit Kreditkarte

Das Einhalten des Haushaltsbudgets fällt daher leichter, wenn der festgelegte Betrag zum Beginn eines jeden Monats in bar abgehoben wird. Das Geld kann dann in einem Briefumschlag oder einer Dose sicher aufbewahrt werden. Immer dann, wenn ein Einkauf ansteht, nimmt der oder die Verantwortliche etwas Geld aus dem Umschlag und zahlt an der Kasse in bar. Das Restgeld fließt nach dem Einkauf dann wieder zurück in Umschlag oder Dose. Auf diese Weise wird schnell deutlich, wenn sich das Budget übermäßig schnell verbraucht. Andererseits regt die Verwendung von Bargeld zum Sparen an, weswegen verbleibende Scheine am Ende des Monats in eine Spardose gesteckt und für größere Anschaffungen oder Freizeitaktivitäten verwendet werden können.

Einkaufen nur mit Liste

Der Gang durch den Supermarkt ist geprägt von Versuchungen aller Art. Wer ganz ohne Plan startet, dessen Korb oder Wagen füllt sich häufig mit Dingen, die im Haushalt eigentlich nicht benötigt werden. Wer sich vorab genau zu überlegt, welche Lebensmittel und Drogerieartikel benötigt werden und eine konkrete Einkaufsliste erstellt, umgeht dieses Risiko. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass die Einkaufsliste als Pflichtvorgabe betrachtet wird. So verringern sich die Ausgaben für Unnötiges und das Haushaltsbudget wird geschont.

Wer dennoch Schwierigkeiten hat, sich an die eigene Einkaufsliste zu halten, geht möglicherweise häufiger hungrig zum Einkaufen. Der knurrende Magen verleitet viele Frauen und Männer dann dazu, kleine Snacks oder auch mehr Lebensmittel kaufen, als eigentlich benötigt werden. Sich vor dem Einkauf noch einmal satt zu essen, hilft daher auch beim Einhalten des Budgets.

Wocheneinkäufe sind besser als tägliche Touren

Dieser Tipp ist eng verwandt mit dem der Einkaufsliste. Je häufiger ein Besuch von Super- oder Drogeriemarkt ansteht, desto größer ist das Risiko, doch noch Lustkäufe zu tätigen. Wer hingegen einmal pro Woche einen Großeinkauf erledigt und dann nur noch Frischware wie Fleisch am Tag des Verbrauchs beim Metzger besorgt, umgeht die Versuchungen der Märkte gekonnt.
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Haushaltsbuch führen und so das Haushaltsbudget einhalten

Das klassische Haushaltsbuch hat seinen Sinn bis heute nicht verloren. Das zeitnahe Eintragen von Ausgaben hilft dabei, den Überblick nicht zu verlieren und zeigt auf, wann die Grenzen des Budgets erreicht sind. Ein gewöhnliches Notizbuch genügt hierfür. Wer dennoch lieber digital lebt, findet in App-Stores heute einige Anwendungen, mit denen ein Haushaltsbuch auch per Smartphone geführt werden kann. So einfach kann man das Haushaltsbudget einhalten!

Nach Optimierungsmöglichkeiten suchen

Problematisch wird es, wenn sich Männer und Frauen bereits an ihre Einkaufslisten halten, Großeinkäufe planen, mit Bargeld zahlen und dennoch zu hohe Ausgaben verzeichnen. Die Ursache hierfür liegt oft in fehlerhafter Planung oder der Auswahl zu teurer Produkte. Schon der Wechsel von Markenprodukten zu Eigenmarken oder Discount-Ware hilft dabei, die Summe auf dem Kassenzettel zu senken.

Was die Planung an sich betrifft, so hilft es, schon zum Beginn einer jeden Woche einen Speiseplan zu erstellen und dabei darauf zu achten, dass gekaufte Lebensmittel auch wirklich verbraucht werden. Der zwei Kilo-Sack Kartoffeln kann so beispielsweise für Bratkartoffeln am Montag und eine Kartoffelsuppe am Mittwoch verwendet werden und es kommt nicht zur Verschwendung von Lebensmitteln. Denn schließlich hat auch die Menge an Lebensmitteln, die in einem Haushalt weggeworfen werden, direkten Einfluss auf die Einhaltbarkeit des eigenen Budgets.
Text: A. W. / Stand: 10.12.2018

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