Verkaufsoffene Sonntage in Deutschland

Verkaufsoffene Sonntage in Deutschland

Sonntags in Deutschland einkaufen gehen? - Ja- in einigen deutschen Städten geht das zumindest an einigen wenigen Sonntagen im Jahr! Wir möchten Sie hier über die Termine zu informieren!

Der 11.12.2016 ist ein verkaufsoffener Sonntag

Erfahren Sie hier wo Sie am Sonntag den 11. Dezember 2016 einkaufen gehen können!

Bitte beachten Sie: Alle Angaben sind ohne Gewähr! Unsere Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!
Kennen Sie weitere Geschäfte, in denen man am 11.12.2016 einkaufen kann? Dann schreiben Sie uns doch bitte eine E-Mail. Sehr gerne können Sie uns auch schreiben, wenn Sie falsche Informationen auf unserer Webseite gefunden haben.
Stand: 05.12.2016

Wann ist verkaufsoffener Sonntag in meiner Nähe?

Tipp: Ist in Ihrer Heimatstadt oder in dem Bundesland, in dem Sie wohnen, kein verkaufsoffener Sonntag, lohnt es sich mal in den umliegenden Städten und Bundesländern zu schauen.

Wann ist verkaufsoffener Sonntag bei den großen Handelsketten?

Hier erfahren Sie, ob Ihr Lieblingsgeschäft oder Ihr Lieblingseinkaufszentrum am kommenden Sonntag geöffnet ist!

Informationen zum Thema Verkaufsoffener Sonntag in Deutschland

Schild Verkaufsoffener Sonntag
Viele Menschen in Deutschland finden die
verkaufsoffenen Sonntage gut! Foto: © contrastwerkstatt

Verkaufsoffene Sonntage in Deutschland sind im Verhältnis zu unseren Nachbarländern oder den USA verhältnismäßig selten. Insgesamt ist die Regelung der Öffnungszeiten seit 2006 Ländersache. Viele Bundesländer halten sich weiterhin an die ursprüngliche Bundesvorgabe von vier offenen Sonntagen pro Jahr, Baden-Württemberg besitzt nur drei. Auf der anderen Seite gönnen sich manche Länder mehr solche Sonntage. Insgesamt gibt es zwei Lager: Befürworter und Gegner. Auf sozialer Ebene sprechen sich mehr Junge als Ältere für die Sonntagsöffnung aus, auf Arbeitsebene kämpfen Gewerkschaften und Kirchen gegen Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände. So wurden 2009 sogar per Gerichtsentscheid die vier aufeinanderfolgenden offenen Adventssonntage in Berlin gestrichen, die Gesamtzahl von jährlich acht offenen Sonntagen blieb bestehen. Ausnahmen gab es allerorten immer, beispielsweise einige Verkaufsstunden für Bäcker, Notdienste für Apotheken oder Sonderöffnungszeiten bei Events wie Straßenfesten. Alternativ wird das Night- oder Moonlight-Shopping an Werktagen immer beliebter.

Regionale Interessen berücksichtigen

Der Vorteil, Öffnungszeiten zur Ländersache zu erklären, zeigt sich bezüglich regionaler Interessen. Natürlich brauchen touristenreiche Gegenden wie Berlin oder die Küstenregionen Ausnahmeregelungen: In den Ferienorten wird fast der gesamte Hauptumsatz in den Sommerwochen erwirtschaftet. Das mag Lebensmittelläden weniger treffen als Souvenirshops, doch die Tendenz bleibt. Auch in der Hauptstadt sind Besucher aus aller Welt, die vielleicht nur ein Wochenende hier verbringen, sehr an verkaufsoffenen Sonntagen interessiert. Die weltoffenen Berliner sehen das übrigens meistenteils ebenso. Interessanterweise ist die bundesweite Tendenz eher gegenläufig, nur etwa 25 Prozent der Bevölkerung haben, einer Umfrage von 2012 zufolge, Interesse an zusätzlichen oder jederzeit offenen Sonntagen pro Jahr. Ungeklärt ist, ob sich der Gesamtumsatz dauerhaft steigern lässt: Kaufen Menschen tatsächlich auf lange Sicht mehr ein? Bei Möbeln eher fraglich, bei Kleinteilen durchaus möglich.

Diverse Aspekte abwägen

Kirchen und Gewerkschaften geht es um die Aufweichung von Schutzräumen: Den Einen ist der Sonntag heilig - allerdings gab es beispielsweise im 19. Jahrhundert sieben Verkaufstage pro Woche -, die Anderen kämpfen für soziale Teilhabe und Ruhezeiten. Vielen Arbeitnehmern ist der Sonntag nicht so wichtig, sie haben stattdessen werktags frei und können beispielsweise Arztbesuche planen. Das Sozialleben steht wohl nicht wirklich auf dem Spiel. Anderenfalls wären alle Menschen, die Schicht, Wochenende und Feiertage arbeiten, schon längst völlig vereinsamt: Betroffen sind Pfleger, Krankenschwestern, Feuerwehrleute, Polizisten oder Angestellte in Fabrikhallen, die 365 Tage und rund um die Uhr laufen. Globale wie digitale Welt und neue Arbeitsbedingungen beider Geschlechter sowie das dadurch veränderte Familienleben sprechen eher für freie Ladenschlusszeiten. Maßstäbe für das Einzelunternehmen wären nur Kundennachfrage und Wirtschaftlichkeit.

Wir sind uns sicher, dass auch die Kirchen und Gewerkschaften irgendwann kapieren, dass die verkaufsoffenen Sonntage in Deutschland Arbeitsplätze im stationären Handel sichern helfen. Was im realen Laden gekauft wird, wird schließlich nicht im Internet gekauft. Geben wir besonders der katholischen Kirche etwas Zeit, schließlich hat sie ja auch einige hundert Jahre gebraucht, um zu erkennen, dass die Erde keine Scheibe ist!
Lesen Sie auch unsere Tipps zum Sonntagsshopping!
(Foto: © Style Media & Design, Alle Angaben ohne Gewähr!)

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