Sachsen hat nicht nur Sehenswürdigkeiten und schöne
Landschaften zu bieten, sondern auch einige beliebte
Einkaufsstraßen. Bekannt ist vor allem die Prager
Straße in Dresden, aber auch Leipzig, Chemnitz und Zwickau
haben Shoppingmeilen mit Charakter. Wir haben die wichtigsten
Straßen mit Tipps zu Geschäften und Besonderheiten
zusammengestellt.
Schon zu DDR-Zeiten war die
Prager Straße in Dresden
über die Stadtgrenzen hinaus als Einkaufsstraße bekannt.
Heute laden Springbrunnen und Bäume zum Verweilen ein, in
der Adventszeit findet hier ein Weihnachtsmarkt statt. Exklusiv
wird es in der Königstraße im Barockviertel mit Boutiquen
und Kunstgalerien, während die Hauptstraße mit
Fachgeschäften, Restaurants und der Neustädter
Markthalle quirliger ist.
Die Petersstraße in Leipzig war für die Leipziger
Messe lange die Haupt- und Geschäftsstraße. Heute
ist sie eine stark frequentierte Fußgängerzone mit
Einkaufscenter, Kaufhäusern und Gastronomie. Der Brühl
hatte bis zum Zweiten Weltkrieg den Ruf der "Weltstraße
der Pelze" und ist seit 2012 mit den Höfen am Brühl
wieder eine Adresse. Rund um den Markt finden sich
Fachgeschäfte zwischen Sehenswürdigkeiten wie dem Alten
Rathaus und dem Königshaus.
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Einkaufsstraßen in Chemnitz
Empfehlenswert ist ein Bummel über den Rosenhof - früher
ein Holzmarkt, seit 1965 ein Wohn-, Einkaufs- und Freizeitquartier
mit 4.000 Rosen als Namensgeber. Heute ist der Rosenhof der
drittgrößte Einzelhandelsstandort in der Chemnitzer
City. Die älteste Einkaufsstraße ist die Innere
Klosterstraße mit buntem Branchenmix. Unterwegs entdeckt
man immer wieder Skulpturen sächsischer Künstler, die
als Dauerleihgaben der Neuen Sächsischen Galerie ausgestellt
werden.
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Einkaufsstraßen in Zwickau
In Zwickau finden sich gleich mehrere Shoppingmeilen: die
Hauptstraße, die Magazinstraße, die Innere und
Äußere Plauensche Straße sowie die
Marienstraße. In den letzten Jahren hat der Hauptmarkt
wieder an Bedeutung gewonnen - dort haben sich Händler
hochwertiger Mode-, Schuh- und Lederwaren angesiedelt. Die
Gebäude aus Gründerzeit, Jugendstil und Neobarock
sorgen für ein besonderes Ambiente.
Nicht nur in den großen Städten gibt es schöne
Einkaufsstraßen. So war die Hauptstraße in Riesa
bis vor einigen Jahren Sachsens längste Einkaufsstraße.
Heute schließen hier immer mehr Geschäfte, trotzdem
lädt die Straße mit ihrer Gemütlichkeit zum
Bummeln ein. Auch die Reichenstraße in Bautzen ist ein
Tipp - hier reihen sich Fachgeschäfte, Restaurants und
Cafés aneinander.
In Radebeul haben sich mit der Zeit zwei Einkaufsstraßen
etabliert: der Anger Altkötzschenbroda und die Hauptstraße
im Osten der Stadt. Beide bieten einen bunten Branchenmix aus
Geschäften, Dienstleistern und Gastronomie.
Tipp: Mehrmals im Jahr finden in den sächsischen
Städten Shoppingsonntage statt, an denen sich auch die
Geschäfte in den Einkaufsstraßen beteiligen. Eine
aktuelle Übersicht finden Sie auf
Verkaufsoffener Sonntag in Sachsen.
Kathrin Knittel
Verantwortliche Redakteurin: Kathrin Knittel
Kathrin ist seit 2015 verantwortliche Redakteurin bei
Offline-einkaufen.com. Als Expertin für den lokalen
Einzelhandel recherchiert sie wöchentlich sehr
sorgfältig die Termine der verkaufsoffenen Sonntage und
bereitet aktuelle Nachrichten aus dem deutschen Einzelhandel
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Jahren als Online-Redakteurin.
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