Die Kauflaune der Deutschen erholt sich nur in kleinen Schritten: Das
Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE) legt im Juli 2026
gegenüber dem Vormonat erneut leicht zu, bleibt insgesamt aber auf
niedrigem Niveau und deutlich unter dem Vorjahreswert. Der vorsichtig
positive Trend der vergangenen Monate setzt sich damit fort - ein echter
Stimmungsumschwung ist es aber noch nicht.
Zum wiederholten Mal weist das Konsumbarometer nach oben - wenn auch nur
minimal. Im Vergleich zum Vormonat steigt der Wert im Juli leicht, im
Vergleich zum Vorjahr liegt die Verbraucherstimmung jedoch weiterhin
klar zurück. Der HDE spricht von einem anhaltenden positiven Trend,
betont aber zugleich das insgesamt schwache Ausgangsniveau. Die
Erholung bleibt also zäh und ist von einer echten Konsumlaune noch
ein Stück entfernt.
Anschaffungsneigung tritt auf der Stelle
Die einzelnen Bausteine des Barometers entwickeln sich uneinheitlich.
Die Anschaffungsneigung - also die Bereitschaft der Verbraucher, größere
Ausgaben zu tätigen - bleibt gegenüber dem Vormonat nahezu
unverändert und liegt ebenfalls unter dem Vorjahresniveau. Etwas
freundlicher fällt der Blick auf die Gesamtwirtschaft aus: Die
Konjunkturerwartungen der Verbraucher sind optimistischer geworden. Die
Einkommenserwartungen liegen nur noch leicht unter dem Vorjahreswert -
ein Hinweis darauf, dass die Menschen ihre eigene finanzielle Lage etwas
zuversichtlicher einschätzen.
Was das Konsumbarometer misst
Das HDE-Konsumbarometer bildet monatlich die Stimmung der Verbraucher in
Deutschland ab. Grundlage ist eine Umfrage unter rund 1.600 Personen zu
Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanzieller Situation und weiteren
konsumrelevanten Faktoren. Erstellt wird der Index vom Handelsblatt
Research Institute (HRI) im Auftrag des HDE. Weil das Barometer der
tatsächlichen Umsatzentwicklung im Handel meist etwas vorausläuft,
gilt es als früher Indikator dafür, wie sich die Konsumausgaben
in den kommenden Monaten entwickeln könnten.
Was das für den Handel bedeutet
Für den stationären Einzelhandel bleibt die Lage angespannt:
Solange die Verbraucher bei größeren Anschaffungen zögern,
fällt es schwer, aus dem leichten Aufwärtstrend echtes Umsatzplus
zu machen. Immerhin deuten die etwas besseren Konjunktur- und
Einkommenserwartungen darauf hin, dass die Talsohle durchschritten sein
könnte. Wie schwer sich die Branche derzeit tut, zeigt auch die
jüngste Forderung des HDE nach
raschen
Reformen. Verbraucher profitieren derweil von jeder Gelegenheit,
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Quelle: Pressemitteilung des Handelsverbands Deutschland (HDE) vom 6. Juli 2026
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Tjark ist Webmaster von Offline-einkaufen.com und verantwortet
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