Autor: L. E. ·
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Lebensmittel gehören zu den Produkten, die noch immer am
liebsten offline gekauft werden. Aus gutem Grund: Vor Ort lassen
sich der Frischezustand und die Qualität überprüfen,
was vor allem bei verderblichen Waren besonders wichtig ist. Zudem
erfährt der Verbraucher zum Beispiel auf dem Wochenmarkt oder
in einem Hofladen mehr über die Herkunft seiner Produkte. Das
gibt ihm eine größere Kontrolle über seinen
Einkauf.
Eine Ernährungsberaterin erklärt, ob man Abnehm-Produkte besser online oder in der Apotheke vor Ort kauft. Mit Tipps zu Kalorienbilanz und nachhaltiger Gewichtsreduktion.
Lebensmittel kaufen - Der Frischecheck
Wer sicher gehen möchte, dass seine verderblichen Waren
frisch auf seinem Teller landen, der setzt auf den Frischecheck.
Ob das Brot noch frisch ist, überprüft man beispielsweise
durch den leichten Druck auf den Brotlaib. Gibt dieser noch nach,
ist das Brot frisch. Ein Wellen des Brotes nach oben hingegen
signalisiert, dass dieses ausgetrocknet ist. Ein Tipp: Je
größer das Brot, desto länger bleibt es frisch.
Wer also möchte, kann einen großen Laib kaufen und
diesen portionsweise einfrieren. Brot im Ganzen hat zudem immer
einen Frischevorteil gegenüber geschnittenem Brot.
Frisches Obst ist frei von Druckstellen und sollte prall, nicht
faltig aussehen. In der Regel ist es fest. Bei Fisch und Fleisch
ist die Frische hingegen nicht ganz so einfach zu erkennen. Hier
täuschen Farben der Lampen in den Auslagen des Supermarkts
oft über Mängel hinweg. Daher lohnt sich ein Gang zum
Wochenmarkt, wo oft ohne diese Tricks gearbeitet wird und
Tageslicht beim Überprüfen hilft. Frischer Fisch hat
immer klare Augen und frisches Fleisch eine kräftige,
gleichmäßige Färbung. Vorsicht ist hingegen bei
blassem Fleisch geboten oder bei Fisch, der ungleichmäßig
gefärbt ist oder schleimig wirkt.
Lebensmittel in der Nähe kaufen - Alternativen zum Supermarkt
Der Supermarkt ist für die meisten Verbraucher die erste
Lösung, wenn es um das Kaufen von Lebensmitteln geht. Nicht
immer ist dies jedoch die beste Wahl. Große Ketten kaufen
beispielsweise ihre Produkte häufig aus fragwürdigen
Quellen. Mit Pestiziden gespritztes Obst, Fleisch aus
Massentierhaltung und Gebäck, dem künstliche
Geschmacksverstärker zugesetzt wurden, gehören dazu.
Die oft gesündere und natürlichere Alternative ist da
der Besuch in einem Hofladen. Besonders für Menschen, die
nahe dem Land leben, bietet sich diese Möglichkeit an.
Landwirte geben oft sehr bereitwillig Auskunft darüber, wie
sie zum Beispiel ihr Obst anbauen, sowie ob und welche
Düngemittel oder Pestizide zum Einsatz kommen.
Für Städter ist hingegen der Wochenmarkt eine
Alternative zum Supermarkt. Bauern aus dem Umland verkaufen hier
ihre Produkte und stehen ebenfalls beratend und erklärend
zur Verfügung. Für Städter gibt es auch noch die
Möglichkeit, mal über Land zu fahren. Dort stellen
viele Hobbygärtner und Bauern frische Lebensmittel zum
Verkauf an den Straßenrand.
Wo Lebensmittel in der Nähe kaufen?
Sicher haben Sie auch einen dieser Supermärkte oder
Discounter in Ihrer Nähe. Bekannte Ketten in Deutschland
sind Aldi, Lidl, Penny, Netto, Kaufland und Edeka. In Wohnortnähe
einzukaufen spart Zeit und Kosten.
Noch ein Tipp: In Großstädten gibt es meist auch
einige wenige Supermärkte, die sonntags geöffnet haben.
Viele Geschäfte schließen wochentags schon um 20 Uhr,
es gibt aber auch Geschäfte, die bis 22 Uhr oder gar bis 24
Uhr geöffnet haben. Sollte also am Abend oder am Sonntag die
Sahne für den Kuchen oder der Ketchup fürs Steak fehlen,
kann man vielleicht nochmal schnell einkaufen fahren. Hilfreich
sind zum Beispiel die Listen
Supermärkte in Hamburg sonntags geöffnet
und Supermärkte in Berlin sonntags geöffnet.
L. E.
Sie schreibt über Verbraucherthemen und stellt einzelne Geschäfte und Einkaufscenter vor. Als selbst Betroffene liegt ihr besonders das Thema Barrierefreiheit beim Einkaufen am Herzen.