Die britische Modedesignerin Vivienne Westwood sagte einmal:
"Bei Mode geht es darum, Sachen zu tragen, die einem stehen." Damit
hat sie recht - und deshalb sollte man bereits beim Kauf von
Kleidung auf die passende Farbe, einen die Figur umschmeichelnden
Schnitt und ein zur Persönlichkeit und zum Alter passendes
Muster achten. Die Beratung durch fachkundige Verkäuferinnen,
das Fühlen des Stoffes und das Ausprobieren verschiedener
Kombinationen kann ein Onlineshop nicht ersetzen.
Bekannte Anlaufpunkte sind unter anderem
Primark,
Hollister
und das Zalando Outlet.
Vielen Frauen ist zudem die Qualität des Materials wichtig und
wie sich dieses anfühlt. Auch wenn es bequem ist,
Kleidungsstücke über das Internet zu bestellen - ein
Einkaufsbummel mit der besten Freundin macht weit mehr Spaß,
als allein vor dem Computermonitor zu sitzen.
Günstige Mode für Jugendliche und junge Frauen
Viele Modeketten haben sich besonders auf den Verkauf
günstiger Kleidung für eine jüngere Zielgruppe
spezialisiert. Ihre Läden sind häufig in den großen
Einkaufscentern in Deutschland
oder den Einkaufsstraßen in Deutschland
zu finden. Zu den bekanntesten und beliebtesten Läden
gehören die Filialen der schwedischen Modekette Hennes &
Mauritz (H & M) unter anderem mit den Marken Divided, L.O.G.G.
und Monki. In den letzten Jahren hat die Modekette zudem durch
preisgünstige Entwürfe populärer Designer wie Karl
Lagerfeld, Stella McCartney und Versace von sich reden gemacht.
Kleidung für den sehr kleinen Geldbeutel bietet in einigen
deutschen Städten auch der irische Textil-Discounter Primark
an. Filialen gibt es beispielsweise in Dresden, Berlin, Bremen,
Leipzig, Köln, Stuttgart und Hannover. Mehr junge Mode
erhalten Modebewusste bei New Yorker, Zara, Mango und 1982 by
Takko.
Mode für qualitätsbewusste und jung gebliebene Frauen
Während die Mode früherer Jahrhunderte streng nach
Altersgruppen getrennt war, sind heute die Grenzen fließend
und erlaubt ist, was gefällt. Dennoch stellen Frauen mit
zunehmender Lebenserfahrung andere Ansprüche an die Mode und
fühlen sich mit allzu jugendlicher Kleidung nicht mehr wohl.
Dem tragen auch die Modeketten Rechnung, die spezielle Angebote
für Frauen im besten Alter bereithalten und dabei auch die
sich verändernde Figur berücksichtigen. Attraktive und
dennoch günstige Kleidung kann man zum Beispiel in den
traditionellen Kaufhäusern C & A, Peek & Cloppenburg
und Galeria kaufen. Aber auch die Modeläden Adler, AWG Mode
und NKD bieten eine große Auswahl an Damenbekleidung an. Wer
etwas mehr ausgeben möchte und persönliche Beratung
wünscht, findet in den meisten Städten Filialen der
Modelabels Bonita, Hunkemöller, Cecil und Vero Moda. Diese
sind häufig etwas kleiner, sodass die Verkäuferinnen
mehr Zeit für ihre Kundinnen haben.
Schuhe und Accessoires vor Ort aussuchen
Das schönste Kleid und die eleganteste Hose wirken nur halb
so gut, wenn die Schuhe und die Accessoires - wie der Schmuck oder
die Handtasche - nicht dazu passen. Viele Modeketten und
Kaufhäuser haben daher Abteilungen, in denen das optimale und
zur Kleidung passende Zubehör gleich mit ausgesucht werden
kann. Es gibt jedoch in den Einkaufscentern auch spezielle
Läden für Accessoires, zum Beispiel Bijou Brigitte und
Accessorize. Wer allerdings ganz besondere Accessoires erwerben
möchte, sollte sich am Wochenende auf einem der vielen,
bunten Trödelmärkte umsehen. Für sehr wenig Geld
findet man hier oft einzigartige Gürtel, Sonnenbrillen,
Modeschmuck und Hüte. Schuhe und Taschen für jeden
Anlass und Geschmack bieten indessen auch die
Schuhhandelsunternehmen Deichmann, Snipes und Siemes Schuhcenter
an, die in fast allen Shopping-Malls zu finden sind. Besuchen Sie
auch mal das Fashion Outlet Zweibrücken.
Online aussuchen und offline kaufen
Da die meisten Modeketten auch eine Website haben, ist es einfach,
sich über die aktuellen Angebote bereits vor dem
Einkaufsbummel zu informieren. Wer wenig Zeit hat, kann auch von
einem besonderen Service Gebrauch machen: Bei einigen Anbietern
von Damenmode kann man die Kleidungsstücke auf der Website
auswählen und in die Filiale schicken lassen. Damit geht man
sicher, dass die gewünschten Artikel auch vorrätig sind
und der Gang in das Ladengeschäft nicht umsonst ist. Die
bestellte Kleidung kann dann in Ruhe anprobiert werden und muss
erst bezahlt werden, wenn sie auch passt und gefällt. Die
gesparte Zeit verbringt man dann lieber mit der Freundin im
Café oder im Restaurant.
Nachhaltig Damenmode kaufen
Nachhaltigkeit spielt beim Modekauf eine immer größere
Rolle. Viele Frauen achten inzwischen bewusst auf fair produzierte
Kleidung und umweltfreundliche Materialien. Second-Hand-Läden
und Vintage-Boutiquen bieten die Möglichkeit, hochwertige
Kleidungsstücke zu günstigen Preisen zu finden und
gleichzeitig Ressourcen zu schonen. Auch Kleidertauschpartys sind
eine beliebte Alternative, um den eigenen Kleiderschrank
aufzufrischen, ohne Neues kaufen zu müssen. Einige Modeketten
bieten zudem Recycling-Programme an, bei denen man alte Kleidung
abgeben und dafür Gutscheine erhalten kann.
Heike J.
Heike ist Diplom-Medienberaterin und greift in unserem Portal verschiedene Verbraucherthemen rund ums Einkaufen auf.