Denken wir an Kaufhäuser, dann fällt der Name Galeria
Kaufhof meist noch vor dem größten Konkurrenten
Karstadt. Beide Marken sind heute unter dem Dach der Galeria
Karstadt Kaufhof GmbH vereint und betreiben deutschlandweit
Warenhäuser in Innenstädten und Einkaufscentern. Hier
ein Überblick über Öffnungszeiten, Standorte und die
Geschichte des Unternehmens.
Die Öffnungszeiten von Galeria Karstadt Kaufhof variieren
stark zwischen den Filialen.
Die meisten Galeria-Kaufhof-Filialen haben Montag bis
Samstag von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.
In kleineren Städten oder bei Filialen außerhalb
großer Einkaufscenter können die Zeiten abweichen.
Verbindlich sind immer die Angaben auf der jeweiligen
Filialseite.
Verkaufsoffener Sonntag bei Galeria Karstadt Kaufhof
Ist am 14.06.2026 verkaufsoffener Sonntag bei Galeria?
Nach unseren Informationen ist für den 14.06.2026 kein
verkaufsoffener Sonntag bei Galeria geplant.
Datum
Stadt / Filiale
Information
2026
Galeria
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Alle Angaben ohne Gewähr. Unvollständige Liste -
kurzfristige Änderungen möglich.
Aktuelles
Die Galeria-Reisebüros wurden vom ADAC übernommen.
Eine Übersicht zu Neueröffnungen bei Galeria und
anderen Handelsketten finden Sie im Nachrichtenbereich.
Die Geschichte von Galeria Kaufhof - Kaufhausriese mit Tradition
Mit seiner modernen Aufmachung und einem stets im Trend liegenden
Angebot von Mode über Haushalts- und Spielwaren bis zu
Parfüm und Schmuck wirkt Galeria zeitgemäß - dabei
blickt die Kette auf eine ungewöhnlich lange Geschichte
zurück.
Geburtsstätte an der Ostseeküste
Die Karriere von Leonhard Tietz, dem Gründer der späteren
Erfolgskette Galeria Kaufhof, beginnt 1879 auf gerade einmal 25
Quadratmetern im Ostseestädtchen Stralsund. Im
Gründungsjahr umfasste das Warenangebot lediglich Stoffe und
Kurzwaren - also Garne, Knöpfe und Ähnliches. Damit
sprach Tietz vor allem die Frauen der Umgebung an, die zu dieser
Zeit noch die meisten Näharbeiten übernahmen. Das
Geschäft lief so gut, dass er bald ins kaufkraftstärkere
Köln expandierte.
Nationalsozialismus bedeutete beinahe das Aus
Die jüdische Familie Tietz wurde während des
Nationalsozialismus verfolgt und schließlich enteignet. Die
Familie floh nach Amerika, die bis dahin 40 Kaufhäuser
gingen in den Besitz des nationalsozialistischen Deutschlands
über. Der Name Kaufhof wurde erst in dieser Zeit zum
Markenzeichen, zuvor liefen die Ladengeschäfte unter dem
Namen Leonhard Tietz AG. Die Nationalsozialisten machten daraus
die Westdeutsche Kaufhof AG. Während des Zweiten Weltkriegs
wurden 35 Kaufhäuser zerstört. Nach dem Krieg erhielt
die Gründerfamilie eine Entschädigung. Die verbliebenen
Filialen expandierten weiter und sind heute deutschlandweit
präsent.
Das Geschäftskonzept von Galeria Kaufhof
Gründer Leonhard Tietz war nicht nur mit seiner Idee zum
Kaufhaus ein Pionier. Mit der Einführung des Rückgaberechts,
Festpreisen und Barzahlung betrat er Neuland - zur Zeit der
Gründung waren Handeln und Stundung des Kaufpreises noch
üblich.
Heute ändert sich das Kaufverhalten der Kunden zunehmend. Im
Kaufhaus bekommt man viele verschiedene Produkte an einem Ort,
hat aber wenig Vergleichsmöglichkeit. In einem
Shoppingcenter sind dagegen mehrere Anbieter aus einem Bereich
vertreten - das spricht viele Käufer stärker an. Diese
Veränderung dürfte einer der Gründe sein, warum
Galeria in den letzten Jahren zahlreiche Filialen schließen
musste.