Nach dem Weihnachtsgeschäft: Kleine Händler ernüchtert

Kleine Einzelhändler hat oft kein gutes Weihnachtsgeschäft

Frauen beim Einkaufen (© Robert Kneschke )

Die Wochen vor dem Weihnachtsfest sind für den stationären Einzelhandel unverzichtbar. Hier zieht es deutlich mehr Menschen auf der Suche nach Geschenken in Einkaufszentren und Fußgängerzonen, was sich letztlich auch in Form steigender Umsätze niederschlägt.
Im vergangenen Jahr allerdings konnten Händler nicht nur positive Bilanz ziehen. Der Onlinehandel, so scheint es, hat heute auch im Weihnachtsgeschäft die Nase vorn.

Erwartungen vieler Einzelhändler blieben unerfüllt

Die positive Stimmung vor dem Weihnachtsgeschäft wich vor allem bei kleinen Einzelhändlern schnell Ernüchterung. Während große Ketten und Häuser die vorweihnachtliche Phase mit zufriedenstellenden Ergebnissen abschließen konnten, bleiben kleinere Händler meist unter ihren persönlichen Prognosen. Das liegt vor allem daran, dass kleine Unternehmer meist nicht „zweigleisig“ fahren und dem Onlinegeschäft als zusätzliches Standbein noch nicht offen gegenüberstehen.

2018 muss ein Wandel erfolgen

Wer in diesem Jahr mit seinem Einzelhandelsunternehmen überleben will, kommt nicht an der Digitalisierung vorbei. Das gilt sowohl für Spielwarengeschäfte als auch für Buchläden und andere Unternehmen. Es kann sich durchaus lohnen, zusätzlich zur stationären Fläche einen kleinen Onlineshop zu betreiben und so auch im Netz auf Kundenfang zu gehen. Insbesondere, wenn Online-Bestellungen auch vor Ort im Geschäft abgeholt werden können, wirkt sich das möglicherweise positiv auf die Verkaufszahlen vor Ort aus.

Beliebte Handelsketten:

  • Ikea Standorte in Deutschland
  • Standorte der Höffner Möbelhäuser in Deutschland
  • Filialen von Media Markt in Deutschland
  • ( Foto oben: © Robert Kneschke )