Verdi: Mehr Geld für den Einzelhandel

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Der Einzelhandel ächzt unter der zunehmenden Vorherrschaft des Internet. Und während sich so mancher Ladeninhaber oder Geschäftsleiter noch Sorgen um den Fortbestand seines Unternehmens macht, nimmt die Gewerkschaft Verdi die finanzielle Lage der Angestellten ins Visier. Sie fordert nun ein deutliches Plus auf den Gehaltsabrechnungen der Arbeitskräfte.

Anhebung Thema der Verhandlungen

Rund 220.000 Angestellte zählt die deutsche Einzelhandelsbranche. Viele von ihnen fühlen sich nicht fair entlohnt und sehnen sich nach mehr Geld am Ende des Monats. Dies sieht auch Verdi ähnlich und legt nun seine Forderungen dar. So sollen sowohl Auszubildende als auch Angestellte nach der Ausbildung mehr Geld erhalten. In Zahlen bedeutet dies, dass Angestellte künftig einen Euro mehr für jede Arbeitsstunde erhalten sollen. Für Auszubildende fordert Verdi indes höhere Gehälter von 1.000 Euro im ersten Lehrjahr, 1.100 im zweiten und 1.200 im dritten. Das aktuelle Ausbildungsgehalt liegt in der Einzelhandelsbranche bei maximal 965 Euro.

Noch ist nichts entschieden

Hohe Summen kämen auf die Einzelhändler Deutschlands zu, wenn Verdi bei den konkreten Verhandlungen am 27. April seine Forderungen durchsetzen würde. Auch wenn die Top-Player der Branche bereits jetzt mehr zahlen, als die Tarifbestimmungen vorgeben, hätte so mancher Händler mit einer weiteren Verschärfung seiner wirtschaftlichen Situation zu kämpfen. Es bleibt also abzuwarten, ob die Forderungen der Gewerkschaft in ihrer derzeitigen Form umsetzbar sind, oder ob sich die Verantwortlichen mit etwas weniger zufriedengeben müssen.

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Foto: © Zerbor