Unterhaltungselektronik: Hoffnungssparte im Einzelhandel

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In diesem Jahr setzt der Einzelhandel auch im stationären Geschäft auf die Wochen vor Weihnachten. Experten sprechen davon, dass diese wenigen Tage etwa dreißig Prozent des Jahresumsatzes einbringen könnten. Sie rechnen mit Umsätzen von mehr als acht Milliarden Euro zwischen Januar und Dezember, was die Bedeutung des Weihnachtsgeschäftes unterstreicht. Im Zentrum stehen nun vor allem Geschenke aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik. (Elektronikmärkte in Deutschland)

Beliebt bei Schenkenden: Smartphone und Co.

Besonders gut haben es in diesen Tagen alle Einzelhändler, die sich mit dem Verkauf elektronischer Waren beschäftigen. Smartphones, Spielekonsolen, Tablets und auch Fitnessarmbänder gelten als besonders begehrte Geschenke, weswegen sie in der Weihnachtszeit gehäuft den Besitzer wechseln. Dass die Angebotsvielfalt hier dank des technischen Fortschritts wächst, verleiht der Unterhaltungselektronik eine immer bedeutendere Stellung, die vielen Einzelhändlern das Überleben sichert.

Elektronik wird teurer

Dabei stören sich Verbraucher offenbar nicht an den steigenden Preisen für verschiedene elektronische Waren. Smartphones beispielsweise verteuerten sich im Laufe der vergangenen fünf Jahre um ganze dreißig Prozent. Unter dem Baum aber will sich der Verbraucher nicht „lumpen“ lassen und greift gerne etwas tiefer in die Tasche. Und weil die Branche sich auch weiterhin schnell entwickeln wird, bleibt Unterhaltungselektronik vermutlich auch in den kommenden Jahren ein bedeutender Umsatz-Garant. Lesen Sie auch: Rückgabe alter Elektrogeräte

Übrigens haben viele Elektronikmärkte und andere Geschäfte am 09.12.2018 geöffnet! In diesen Bundesländern ist Verkaufsoffener Sonntag:

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