Geheimer Umsatz-Sieger: Handdesinfektionsmittel

Wirtschaftszeitung

Der Einzelhandel lebt vor allem von Produkten, die bei Kunden reißenden Absatz finden. Genießt eine Ware besonders hohe Nachfragewerte, so erweist sie sich für den individuellen Einzelhändler als stabile Hilfe im geschäftlichen Alltag. Auf der Suche nach wahren Absatzschlagern der vergangenen Zeit fällt besonders ein Produkt auf: Das Handdesinfektionsmittel.

Studie belegt Beliebtheit

Wie das Marktforschungsunternehmen Nielsen im Rahmen einer Studie herausfand, stiegen die Umsätze der Einzelhändler mit Handdesinfektionsmittel in der Vergangenheit stetig. So erwirtschafteten Geschäfte mit den kleinen Tuben zwischen 2014 und 2015 rund 18,4 Millionen Euro Umsatz. Im Vergleich hierzu steht die Jahresmitte 2017, denn bis jetzt sind es binnen eines Jahres insgesamt schon 31,2 Millionen Euro Umsatz. Für Handdesinfektionsmittel gilt daher ein Plus von ganzen 71,2 Prozent. Verkauft wurden insgesamt 21,1 Millionen einzelne Desinfektionsmittel-Tuben und -Flaschen.

Sinnvoller Einsatz ist wichtig

Dass Kunden immer häufiger zu Handdesinfektionsmitteln greifen, könnte vor allem an vergangenen Krankheitsausbrüchen wie Grippe oder auch EHEC liegen. Menschen sichern sich heute lieber ab und desinfizierten ihre Hände nach dem Supermarktbesuch, zwischendurch und immer dann, wenn sie es für nötig halten. Dennoch sollten Kunden auch hier Vorsicht walten lassen. So sind Handdesinfektionsmittel nur dann nötig, wenn gerade kein Waschbecken mit Seife zur Verfügung steht. Wer die chemischen Mittel zu häufig nutzt, könnte Allergien oder Hautausschläge provozieren.

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Foto: © Zerbor