Sommer 2018: Hat die Hitze teure Folgen?

Zeitung mit Wirtschaftsnachrichten (Foto: © Zerbor )

Große Hitze hat in den vergangenen Wochen für Sorgenfalten auf den Stirnen deutscher Landwirte hinterlassen. Die Ernte dieses Jahres, so viel steht fest, wird geringer ausfallen als in den vergangenen Jahren. Nicht nur das, sondern auch die gestiegenen Kosten für Bewässerung und Pflege haben sich auf die finanzielle Situation ausgewirkt. Der Verbraucher wird das nun eventuell bei manchen Produkten zu spüren bekommen.

Was nun etwas teurer wird

Weniger Futter für Milchvieh und eine geringere Milchproduktion sorgen für ein gesenktes Angebot am Markt. Um das auffangen zu können, ist eine Steigerung der Milchpreise denkbar. Das beträfe, sofern es so kommt, sowohl Milch als auch Joghurt, Käse oder Quark. Bei Gemüse sind die Voraussetzungen verantwortlich für eventuelle Preissteigerungen. Salat zum Beispiel ist bereits jetzt teurer und weitere Gemüsesorten könnten folgen. Teurer geworden ist außerdem auch der weltweite Getreidepreis. Das wiederum könnte sich auf eine Vielzahl von Produkten auswirken, derzeit aber spricht der Verband Deutscher Mühlen noch nicht von kommenden Preiserhöhungen.

Die Gesamtentwicklung entscheidet

Ein einziger, trockener Sommer ist noch kein Grund zur Sorge. Viel teurer dürfte der wöchentliche Einkauf im Supermarkt nun also nicht werden. Sollten sich die kommenden Sommersaisons jedoch ähnlich schwierig zeigen und den Einsatz von Wasser und anderen Schutzmaßnahmen erfordern, sind dauerhafte Preissteigerungen durchaus denkbar. Aktuell aber bleibt die Situation für den Verbraucher entspannt.

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