Sinkende Umsätze bei H&M

Zeitung zum Thema Wirtschaft

Die Filialen des schwedischen Modekonzerns H&M sind im Grunde niemals leer. Viele Kunden und (vor allem) Kundinnen stöbern gerne inmitten der gut gefüllten Regale nach neuen Trends und frischer Mode. Dass es H&M dabei jedoch schlechter als geglaubt zu gehen scheint, überrascht im ersten Moment. So gab das Unternehmen nun bekannt, über Ladenschließungen nachzudenken und neue Wege gehen zu wollen.

Einbußen sind offensichtlich

Wie offizielle Zahlen von H&M nun belegen, sanken die Umsätze in 2017 deutlich. Im letzten Quartal des Jahres musste das Unternehmen rund vier Prozent weniger Umsatz in Kauf nehmen und kam so auf knapp 5,1 Milliarden Euro. Was für den Verbraucher noch immer eine riesige Summe ist, veranlasst H&M nun jedoch dazu, eine Kurskorrektur in Angriff zu nehmen. Künftig soll es weniger Läden geben, das Sortiment vor Ort wird sich ändern und auch die Anzahl der Neueröffnungen dürfte 2018 auf einem ungewohnt niedrigen Niveau rangieren.
Lesen Sie auch: Warum man Kleidung offline kaufen sollte

Online wird wichtiger

Statt in seine Filialen vor Ort zu investieren und die eigene Präsenz in Einkaufszentren zu erhöhen, will H&M im kommenden Jahr vor allem die digitale Welt erobern. Die bereits bestehende Zusammenarbeit mit der Plattform Alibaba wird eine noch breitere Basis erhalten und das Angebot im eigenen Onlineshop ausgebaut werden. Wie H&M selbst bekannt gab, sanken die Kundenzahlen im stationären Geschäft. Das wiederum macht auch für den Moderiesen ein Umdenken in Richtung Internet so notwendig nie nie zuvor.
Lesen Sie auch: Unzufrieden im Geschäft – Was tun?

Einige Modegeschäfte stellen wir Ihnen auch näher vor.

Foto: © Zerbor