Sachsens Einzelhändler legen wenig Wert auf Digitalisierung

Zeitungsartikel zum Thema Digitalisierung im Einzelhandel

Der Kampf des Einzelhandels gegen die mächtige Konkurrenz aus dem Internet zwingt immer mehr Unternehmer zum Umdenken. Die Digitalisierung des stationären Handels, also die zunehmende Integration von Technologien, soll Unternehmer dauerhaft zukunftsfähig machen. Wie sehr sich der Einzelhandel Sachsens bereits jetzt im Bereich der Digitalisierung engagiert, verrät ein Gutachten des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Bestrebungen sind ausbaufähig

Ganze 100 Punkte konnte der sächsische Einzelhandel in Bezug auf seine vorhandene Digitalisierung sammeln. Dass alle Einzelhändler Deutschlands es auf rund 55 Punkte bringen, zeigt den Nachholbedarf in allen Bundesländern. In Sachsen jedoch ist die Digitalisierung besonders gering ausgeprägt. Das Bundesland brachte es laut Gutachten auf lediglich 41 Punkte. Vor allem das Denken der Unternehmer spielt hier eine entscheidende Rolle.

Digitalisierung ist noch nicht in den Köpfen angekommen

Mehr als die Hälfte der sächsischen Einzelhändler glauben, dass die Digitalisierung nur einen geringen Einfluss auf den eigenen Erfolg hat. Daher sind sie häufig nicht gewillt, sich mit diesem umfangreichen Thema zu beschäftigen. Auch mögliche Investitionen, sowohl finanziell als auch zeitlich, sind Hürden, die Sachsens Einzelhändler nur ungerne überwinden möchten. 31 Prozent der Befragten sind dabei sogar der Meinung, dass Digitalisierung überflüssig und entsprechend unnötig ist. Inwiefern sich dies in der Zukunft ändern wird und wann die Trendwende auch in Sachsen angekommen sein wird, bleibt abzuwarten. Mehr zum Thema Einkaufen in Sachsen

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