Roboter „Gisela“ arbeitet in Berlin

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Der Einzelhandel lebt von motivierten und freundlichen Angestellten. Sie beraten Kunden in Ladengeschäften, sorgen für die Abrechnung an der Kasse und halten Ladengeschäfte während des Arbeitstages in Ordnung. Dass Roboter diese Aufgaben einst übernehmen könnten, schien lange undenkbar. Jetzt aber sorgt „Gisela“ für Aufsehen.

Technische Angestellte in Berliner Bikinihaus

Wer in diesen Tagen das Bikinihaus in Berlin besucht, wird eine Roboter-Verkäuferin aus nächster Nähe bei der Arbeit beobachten können. „Gisela“, konzipiert von Matthias Krinke, tritt nach Einwurf von rund sechs Euro in Aktion. Dann konstruiert sie vor Ort einen Mini-Roboter aus Pappe, den der Kunde selbstverständlich mitnehmen darf. Elf Stunden täglich ist Gisela im Einsatz und erfreut sich größter Beliebtheit. Auf einem Bildschirm können Kunden sogar sehen, wenn sich der Roboter gerade so richtig anstrengen muss.

Gisela arbeitet nicht kostenfrei

Für ihren Erfinder ist Gisela eine lukrative Einnahmequelle. Sie nämlich erhält – so wie jeder andere Angestellte auch – ein Gehalt. Rund 2.550 Euro pro Monat bessern die Kasse ihres Erfinders auf. Dass Gisela nicht umsonst arbeitet, ist nur logisch. Immerhin waren die Zeit der Entwicklung und auch der entsprechende Materialaufwand nicht gering. In der Zukunft soll Gisela sogar noch sehr viel mehr können und entsprechend flexibler zum Einsatz kommen. Spannend wird es für sie sicher bei der Ausstrahlung der Tatort-Folge mit Gisela in einer der Nebenrollen im deutschen TV.
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