Preiserhöhungen, leere Regale im Supermarkt und der Ukraine-Krieg

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Preiserhöhungen und leere Regale im Supermarkt
Preiserhöhungen und leere Regale im Supermarkt - Symbolbild: © WavebreakMediaMicro - stock.adobe. com

Schon seit einiger Zeit merken wir Verbraucher, dass die Preise steigen. Zunächst Benzin, Diesel, Gas und Strom. Nun kommen auch noch Preiserhöhungen im Supermarkt dazu. Auch gibt es mal wieder leere Regale im Supermarkt. Hat das alles mit dem Ukraine-Krieg zu tun?

Preiserhöhungen nicht nur im Supermarkt

Bereits seit 2021 haben Autofahrer bemerkt, dass die Preise für Benzin und Diesel steigen. Das lag zunächst an der erhöhten weltweiten Nachfrage. Seit Anfang des Jahres kommt dann noch die CO2-Steuer hinzu. Und seit Beginn des Ukraine-Krieges sind die Preise nochmals gestiegen. Mittlerweile muss man deutlich mehr als 2 Euro für einen Liter Benzin oder Diesel bezahlen.
Aber auch Gas und Strom sind teurer geworden. Zum Glück endet die Heizsaison bald, so dass man beim Punkt Heizen etwas sparen kann. Des Weiteren sind die Preise in den Supermärkten für einige Produkte teurer geworden. So hat zum Beispiel Aldi die Preise für ca. 400 Produkte erhöht. Grund dafür seien die Herausforderungen der internationalen Seefracht, der Mangel an LKW-Fahrern, die Corona Pandemie sowie die gestiegenen Kosten für Rohstoffe und Energie. Zum Teil kommt nun auch der Ukraine-Krieg mit dazu. Uns ist aufgefallen, dass vor allem die Fleischpreise gestiegen sind. 1 kg Hühnchenbrustfilet kostet nun nicht mehr 6,79€, sondern sage und schreibe 7,99€! Bei anderen Produkten sind die Preise nur um einige Cent gestiegen. Aber auch das merkt man letztendlich im Geldbeutel. Bei uns finden Sie ein paar Tipps zum Sparen beim Einkaufen.

Leere Regale im Supermarkt

Seit einigen Tagen stehen Kunden auch wieder vor leeren Regalen im Supermarkt. Das hat zum großen Teil mit dem Ukraine-Krieg zu tun. In der Ukraine werden zum Beispiel Getreide, Raps und Sonnenblumen angebaut und Düngemittel produziert. Durch den Krieg liegt die Landwirtschaft großenteils brach bzw. die Waren können nicht aus der Ukraine heraus transportiert werden. Viele Verbraucher haben sich deshalb in den letzten Tagen mit Mehl, Öl, Nudeln und (warum auch immer) Toilettenpapier eingedeckt. Man muss von Geschäft zu Geschäft fahren, um irgendwo evtl. noch etwas zu bekommen. Als Folge der Hamsterkäufe geben einige Geschäfte nur noch kleine Mengen dieser Waren an die Kunden ab. Doch solche Hamsterkäufe sind unnötig. Der Einzelhandel erwartet keine Einschränkungen wegen des Ukraine-Krieges. Doch umso mehr die Kunden hamstern, umso schneller sind die Regale leer. Die Geschäfte können aber immer nur eine bestimmte Menge der verschiedenen Waren ordern, da auf den LKWs nur begrenzt Platz ist. Es wird genauso wie im Corona Lockdown dafür gesorgt, dass in Deutschland Nahrungsmittel in den Supermärkten zu finden sind.
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Und genauso wie im Corona Lockdown sollte man sich nun mal die Zeit nehmen und seine “Einkaufsstrategie” überdenken. Beim Thema Preiserhöhungen kann man sich behelfen, in dem man die Angebote verschiedener Supermärkte durchforstet. Dabei kann das Handy helfen. Und hamstern wegen dem Ukraine-Krieg muss man nun wirklich nicht.