Lidl: Schwierigkeiten in den USA

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Noch im vergangenen Jahr machte der Discount-Riese Lidl Schlagzeilen: Der Gang in die USA stand an und mit ihm große Herausforderungen. Wie es nun scheint, hat sich die Situation seit Sommer 2017 nicht zum Positiven entwickelt, sodass das Unternehmen inzwischen von Schwierigkeiten sprechen muss. Eine Verlangsamung der Expansion scheint unumgänglich.

Weniger Filialen, geringerer Erfolg

Was mit großen Ambitionen begann, entwickelte sich zu einem kräftezehrenden Akt für Lidl. Ursprünglich geplant war es, an der us-amerikanischen Ostküste in diesem Jahr ganze 100 neue Lidl Filialen zu öffnen. Dieses große Ziel korrigierte Lidl jetzt deutlich nach unten und plant die Eröffnung von lediglich zwanzig neuen Standorten, die die bereits eröffneten 47 Filialen ergänzen sollen. Wie aus Expertenkreisen hervorgeht, sind vor allem enttäuschende Umsatzzahlen der Grund für die neuen Pläne. Auch die Auswahl geeigneter Standorte gestaltet sich offenbar schwieriger als gedacht.

h3>Lidl bleibt weiter optimistisch

Der Zuschauer könnte nun meinen, dass Lidl angesichts der wenig erfolgreichen Entwicklung über einen Abbruch des Vorhabens nachdenke. Hiervon jedoch wollen die Verantwortlichen nichts wissen. Auch weiterhin spricht Lidl daher von einem erfolgreichen Start und betont, dass man sich nun eher auf langfristige und nachhaltige Entwicklung fokussieren wolle. Wie sich der Discounter angesichts der starken Konkurrenz in den USA schlagen wird, bleibt jedoch ein Geheimnis.

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