KiK ändert seine Expansionspläne

Zeitung mit Wirtschaftsnachrichten (Foto: © Zerbor )

Schon vor eineinhalb Jahren machte der Textildiscounter KiK seine Pläne publik, in die USA zu expandieren. Das Unternehmen, das bereits hierzulande über große Erfolge berichten kann, sah im amerikanischen Markt offensichtlich eine lukrative Zukunftsperspektive. Nun aber wurden alle Bestrebungen, die in Zusammenhang mit der unternehmerischen Auswanderung stehen, gestoppt. Die Gründe erschließen sich auch dem Verbraucher schnell.

Handelspolitik in den USA als Hauptgrund

Dass KiK nicht in den USA zugegen sein will, liegt offensichtlich an der Art und Weise, wie der aktuelle US-Präsident Donald Trump Entscheidungen trifft. Vor allen Dingen die erhobenen Strafzölle in Bezug auf Importe aus China und der damit verbundene, drohende Handelskrieg sind Gründe für das Unternehmen, sich nicht auf dem amerikanischen Markt positionieren zu wollen. Da das Verhältnis zwischen Amerika und Europa ebenfalls nicht gänzlich unbelastet ist, erachtet KiK die bisherige Planung als zu risikoreich.

Neuer Fokus liegt auf Europa

KiK also schützt sich vor den möglichen Auswirkungen eines Handelskrieges, indem die Expansion in die USA gestoppt wird. Ein deutlich risikoärmerer und dennoch vielversprechender Alternativplan scheint nun verstärktes Wachstum innerhalb Europas zu sein. So wird KiK in den kommenden Jahren nicht nur in Rumänien, sondern auch in Frankreich sowie Belgien Filialen eröffnen. Ob sich die Präsenz des Discounters in den bereits etablierten Ländern ebenfalls verstärkt, bleibt abzuwarten.

Wann ist wieder Verkaufsoffener Sonntag?

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