Kampf um Kaiser’s Tengelmann Märkte geht weiter

Wie geht es weiter?

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Fast sah es aus, als stünde die Zerschlagung der Kaiser’s Tengelmann Kette kurz bevor. Der Streit zwischen den Einzelhandels-Riesen Edeka und Rewe machte die Übernahme seitens Edeka unmöglich. Nachdem nun sowohl der Bundesgerichtshof und auch das Düsseldorfer Oberlandesgericht ihr Vorgehen gestoppt haben, könnte eine außergerichtliche Einigung doch noch möglich sein.

Rewe klagt gegen Ministererlaubnis

Ursprünglich geplant war es, dass Edeka die Märkte der Kaiser’s Tengelmann Kette in vollem Umfang übernimmt. Eine Ministererlaubnis, die Sigmar Gabriel erteilt hatte, sollte dem Vorhaben Tür und Tor öffnen. Da Rewe hiermit jedoch nicht einverstanden war, klagte das Unternehmen kurzerhand gegen die Ministererlaubnis. Ob diese in ihrer bisherigen Form rechtens ist, sollte im November gerichtlich entschieden werden. Nun jedoch gehen Rewe und Edeka noch einmal aufeinander zu. Ab Montag soll es weitere Verhandlungen geben.

Eine Aufteilung ist denkbar

Aktuell steht zusätzlich zur kompletten Übernahme der Märkte seitens Edeka eine weitere Alternative im Raum. Da Rewe sich ebenfalls einige Filialen sichern wollte, blieb dem Unternehmen nur die Klage. Diese jedoch könnte das Unternehmen wieder zurückziehen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass sich Edeka und Rewe auf ein neues Konzept einigen könnten. Diesem zufolge würde Edeka zwar weiterhin einen Großteil der Filialen erhalten, Rewe als Gegenleistung jedoch einige Märkte in Berlin. Es bleibt nun abzuwarten, ob sich beide Unternehmen auf diese Lösung einigen können. Falls nicht, steht Kaiser’s Tengelmann erneut vor der ungewollten Zerschlagung. Lesen Sie auch: Relaxed mit Kind shoppen gehen
(Foto:© Zerbor)

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