H&M: Die Krise bleibt

Sinkende Umsätze bei H&M

Zeitung mit Wirtschaftsnachrichten

Der schwedische Bekleidungsriese H&M scheint zu straucheln. Verschiedene Shitsorms aus der Vergangenheit, sinkende Kundenzahlen und immer stärkere Konkurrenz lassen die Umsätze schmelzen. Jetzt verzeichnet H&M Gewinne, die so niedrig sind wie schon lange nicht mehr. Die Suche nach Fehlern und auch nach möglichen Zukunftsplänen treibt die Verantwortlichen nun um.

Start in 2018 eher dürftig

Sinkende Umsätze und Zahlen, die zuletzt vor 16 Jahren so niedrig waren, lassen den Beobachter an der Zukunftsfähigkeit von H&M zweifeln. Karl-Johan Persson, der Vorstandschef des Unternehmens, sieht dennoch nicht schwarz und bezeichnete 2018 als „Übergangsjahr“. H&M, so Persson, wird nun insbesondere in das Onlinegeschäft investieren und auch in Sachen Digitalisierung Fortschritte machen. Das wiederum soll dem Unternehmen wieder steigende Umsätze und Gewinne einbringen.

Überholt und bedrängt

Indes wird H&M von anderen Unternehmen in die Zange genommen. Nicht nur TKMaxx als Konkurrent im gleichen Preissegment macht dem Bekleidungs-Riesen das Leben schwer. Auch sind andere Unternehmen wie Zalando oder auch Amazon sehr viel weiter in Sachen Onlinehandel. Der Absturz der H&M Aktie zeigt: Heute gehört H&M nicht mehr zu den vielversprechenden Größen Schwedens. Welche Schritte nun notwendig sind, um das Unternehmens nachhaltig aus der Krise zu führen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

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Foto: © Zerbor