H&M: Der Konzern erholt sich

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(Foto: © Zerbor )

Wer in Innenstädten oder Einkaufscentren auf Shopping-Streifzüge geht, kommt auch an den Filialen des schwedischen Unternehmens H&M nicht vorüber. Der Textilkonzern jedoch sorgte in den vergangenen Monaten vorrangig für Negativschlagzeilen, sorgte für Shitstorms und meldete bedenkliche Umsatzrückgänge. Nun aber scheint das Schlimmste überstanden.

Die Situation ist entspannter

Sowohl die schwächelnde schwedische Krone als auch Gewinne aus Marktanteilen und die derzeit florierenden Räumungsverkäufe sorgten dafür, dass sich die Umsätze von H&M in den vergangenen Monaten wieder steigerten. Das dritte Quartal 2018 ließ sie um rund neun Prozent auf 5,3 Milliarden Euro anwachsen. Auch Experten zeigten sich überrascht, denn sogar unter Anlegern galt H&M bis zuletzt als kritisch zu betrachten. Wie sich die Gewinne von H&M indes entwickeln, ist unklar. Vor allem hohe Ausgaben rund um innovative Logistik-Strategien in einigen Ländern dürften sie jedoch schmälern.

H&M sucht seine Nische

Noch vor einiger Zeit galt H&M als perfektes Ziel, wenn es um modische und günstige Kleidung geht. Das allerdings wandelte sich, denn auch die Konkurrenz schlief nicht. In Preisfragen unterbietet vor allem Primark die Schweden und in Sachen Trends ziehen andere Ketten wie Zara oder Bershka an ihnen vorüber. Daher muss H&M nun an seiner Strategie feilen und seinen Platz neu finden. Dass das zu gelingen scheint, beweist auch der Anstieg der H&M Aktie. Wie stabil das Unternehmen sich in der Zukunft tatsächlich zeigen wird, muss allerdings abgewartet werden.

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