Hitzewelle lässt den Ventilatoren-Verkauf boomen

Thermometer zeigt mehr als 30 Grad

Die große Hitzewelle, von der in diesem Jahr kaum eine Region Deutschlands verschont geblieben ist, wirkte sich nicht nur auf das Wohlbefinden vieler Menschen aus. Auch der Einzelhandel verzeichnete im Bereich der Verkaufszahlen einiger Produkte besondere Steigerungen. Allen voran waren Klimageräte und Ventilatoren gefragt. Verbraucher, die der Hitze in den eigenen vier Wänden entkommen wollten, sorgten für einen regelrechten Nachfrage-Boom.

Leere Regale in Elektromärkten und Fachgeschäften

Schon jetzt sind Branchenexperten davon überzeugt, dass 2018 ein Rekordjahr in Bezug auf den Verkauf von Ventilatoren und Klimageräten ist. So spricht der Fachverband Gebäude-Klima von über 200.000 Klimageräten, die in diesem Jahr verkauft werden. Dass es sich dabei um Geräte handelt, die nur von Fachpersonal eingebaut werden können, schreckte Verbraucher also offensichtlich nicht ab. Die üblichen Verkaufszahlen liegen bei rund 150.000 bis 160.000 Geräten pro Jahr. Und auch im Bereich der Ventilatoren und mobilen Klimageräte ist der Boom sicher. Hier wurden über 70.000 Geräte verkauft und sorgten besonders in letzter Zeit für enttäuschte Kundengesichter. Der Nachfrage nämlich konnte der Markt kaum Herr werden. (Übersicht der Elektromärkte in Deutschland)

Hohe Nachfrage steigert den Preis

Ebenfalls bemerkt haben dürften Verbraucher, dass alle der genannten Produkte in den vergangenen Wochen deutlich teurer wurden. Dem klassischen Prinzip der Marktwirtschaft folgend sorgte die hohe Nachfrage in Kombination mit dem niedrigeren Angebot für vergleichsweise hohe Preise. Wer zum Ende der Hitzewelle hin noch einen Ventilator kaufen wollte, muss daher umso tiefer in die Tasche greifen. Was das für die Preise des kommenden Jahres bedeutet, ist jedoch noch nicht klar.
Lesen Sie auch: Rückgabe alter Elektrogeräte

Erfahren Sie bei uns auch wo am 19.08.2018 Verkaufsoffener Sonntag ist!

Foto: © Thaut Images