Hamburg: Große Einbußen für den Einzelhandel nach G20

Skyline von Hamburg

Die Bilder, die während des G20 Gipfels in Hamburg in sozialen Netzwerken, Zeitungen und auf Newsportalen kursierten, sprachen eine deutliche Sprache. Ein solches Maß mutwilliger Zerstörung schockierte ganz Deutschland. Dass jedoch nicht nur das Privatleben der Hamburger Einwohner gestört, sondern auch der Einzelhandel empfindlich getroffen wurde, zeichnet sich nun immer deutlicher ab.

Umsatzeinbußen in Millionenhöhe

Rund 18 Millionen Euro, so berichtete der Hamburger Einzelhandelsverband, betrugen die Einbußen der Händler in der Hansestadt. Auch wenn der Verband schon vorab mit Problemen gerechnet hatte, übersteigt dieser Wert alle Prognosen bei Weitem. Doch die Einbußen durch die Schließung der Geschäfte am Freitag und Samstag des entsprechenden Wochenendes sind nur die Spitze des Eisberges. Zusätzlich nämlich investierten Einzelhändler Geld in schützende Maßnahmen wie Barrieren und Sicherheitspersonal.

Einzelhandel fordert Unterstützung

Die verlorenen Umsätze und auch ihre Investitionen in Schutzmaßnahmen und eventuelle Aufräum- und Aufbauarbeiten will der Hamburger Einzelhandel nun Stück für Stück wieder zurückgewinnen. In einem offenen Brief fordern Unternehmen die Stadt daher dazu auf, ihnen zwei verkaufsoffene Sonntage im Dezember zu gestatten. Unterstützt wird das Verlangen nach Hilfe auch von der zuständigen Handelskammer. Wie sich die Maßnahmen letztlich gestalten werden und ob der Einzelhandel die Geschehnisse schon bald auch in finanzieller Hinsicht wird vergessen können, bleibt jedoch abzuwarten.

Foto: © JiSign

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