Endlich: Einigung im Fall Kaiser’s Tengelmann

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Über Wochen und Monate hinweg mussten die Mitarbeiter und Kunden der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann bange in die Zukunft blicken. Im Streit über die Verteilung der Filialen und mit der drohenden Zerschlagung der Kette im Hintergrund, beschäftigten sich vor allem Rewe und Edeka mit Verhandlungen über das weitere Vorgehen. Nun jedoch ist gelungen, was zuletzt noch als unwahrscheinlich galt: Beide Unternehmen konnten sich einigen und einen Kaufvertrag aushandeln.

Eine Übereinkunft mit vielen Vorteilen

Insbesondere für die rund 15.000 Angestellten der Kaiser’s Tengelmann Kette ist der geschlossene Kompromiss zwischen Rewe und Edeka ein Glücksfall.Sie nämlich profitieren nun von einer fünf Jahre andauernden Arbeitsplatzgarantie. Auch die Verbraucher dürfen sich freuen, denn die alten Filialen werden auch künftig weiter betrieben und bieten ihnen Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Im Rahmen des Kompromisses haben sich Rewe und Edeka darauf geeignet, dass Rewe die Hälfte der Berliner Filialen und weitere Läden in den Ländern Bayern und Nordrhein-Westfalen erhalten wird. Den Rest übernimmt Edeka.

Ministererlaubnis noch diese Woche

Es ist damit zu rechnen, dass auch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel der geschlossenen Vereinbarung zustimmen und eine Ministererlaubnis erteilen wird. Er zeigte sich schon am vergangenen Freitag erfreut über die Einigung der beiden Unternehmen. Die Zustimmung des Bundeskartellamtes steht indes noch aus. Nach der Unterschrift der Verträge und der Erteilung aller notwendigen Zustimmungen wird auch die einst von Rewe eingereichte Klage zurückgezogen werden. (Foto:© Zerbor)

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