Einzelhandel: Niedrigere Schwelle für Barabhebungen

Geld abheben im Supermarkt

Zeitung mit Wirtschaftsnachrichten

An Supermarktkassen und bei weiteren Einzelhandelsunternehmen Bargeld abheben zu können, soll für mehr Komfort und ein leichteres Leben sorgen. Bisher jedoch galt für die Abhebungen ein Mindesteinkaufswert von zwanzig Euro, den nicht jeder Kunde ausschöpfen konnte. Um das Angebot nun einer noch größeren Zielgruppe schmackhaft zu machen, senken Aldi, Netto und dm nun die Grenze.

Mindestbeitrag sinkt auf zehn Euro

Wer in der nächsten Zeit bei einigen Märkten der genannten Unternehmen einkauft, wird schon ab einem Einkaufswert von zehn Euro Bargeld abheben können. Ein besonderer Vorteil für all diejenigen, die eigentlich nur einen kleineren Einkauf geplant haben und so bisher nicht in den Genuss des Service kamen. Dm prüft außerdem, ob sich künftig auch per Kreditkarte Geld abheben lässt und will einen Einzahlungsservice in Kooperation mit verschiedenen Direktbanken einführen.

Weniger Bankfilialen, mehr Komfort

Diese Entscheidungen kommen zweifellos nicht von ungefähr. Da in vielen Orten Deutschlands immer weniger Bankfilialen zur Verfügung stehen und auch die Anzahl an Geldautomaten zu sinken scheint, könnten Einzelhandelsunternehmen mit dem Ein- und Auszahlungsservice auf zusätzliche Kundschaft hoffen. Dass das Konzept durchaus gut ankommt, konnte sich schon in den vergangenen Jahren beweisen. Auch andere Unternehmen wie Rossmann oder Penny und sogar Tankstellen verstehen sich heute längst auf ihre Zusatzfunktion als Geldautomaten-Ersatz.

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