Einigung zwischen dm und Alnatura

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Monate lang hieß es „Götz gegen Götz“.Eine Klage des dm-Gründers Götz Werner gegen seinen Konkurrenten Götz Rehn und dessen Unternehmen „Alnatura“ brachte das Bio-Unternehmen in Bedrängnis. Nun jedoch ist der Streit offiziell vorüber, denn Werner zog seine Klage vor dem Oberlandesgericht Frankfurt zurück.

Gründe für den Streit

Jahrelang waren Alnatura Produkte ein fester Bestandteil des dm Sortiments. Als das Unternehmen diese jedoch durch Eigenmarken ersetzte, suchte sich Alnatura andere Absatzwege, unter anderem bei Edeka und Müller. Das jedoch passte dm nicht und es kam zu einer Klage rund um die Rechte an der Marke Alnatura, an der auch Tegut beteiligt war. Nun jedoch einigten sich Werner und Rehn nach eigenen Angaben außergerichtlich und Werner zog seine Klage schließlich zurück.

Dennoch weiterhin Diskussionspotenzial

Damit sind jedoch nicht alle Probleme zwischen dm und Alnatura aus der Welt geschaffen. Ein weiteres Thema ist ein Kooperationsvertrag, den beide Unternehmen schon in den Achtzigerjahren geschlossen haben. Diesem Vertrag zufolge könnte dm auch weiterhin Einfluss auf wichtige vertriebliche Entscheidungen bei Alnatura nehmen. Auch wenn Alnatura den Prozess im ersten Durchgang für sich entscheiden konnte, steht die Berufung in Frankfurt bevor. Dass Verwandtschaft nicht vor Streitigkeiten schützt, beweist auch das Privatleben der beiden Gründer. So ist Götz Rehn mit der Schwester von Götz Werner verheiratet, was die beiden beruflichen Konkurrenten im Privaten zu Schwagern macht.

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