Anti-Konsum Bewegung. Ein Problem für den Einzelhandel?

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Zwischen Black Friday und Cyber Monday regten sich nicht nur positive Stimmen. Auch gegen das unbedachte Kaufen und Konsumieren äußerten sich zahllose Menschen in sozialen Netzwerken. Wenngleich gerade der Schwarze Freitag nach wie vor als besonders konsumstark gilt, bereitet die Anti-Konsum Bewegung manchem Einzelhändler Sorgen. Aber ist das wirklich nötig?

Notwendiges vom Überflüssigen trennen

All jenen, die am Black Friday nicht in die Geschäfte strömten, ist zügelloser Konsum ein Dorn im Auge. Sie sprechen sich nicht gegen jede Art des Kaufens aus, mahnen jedoch zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit der Anschaffung neuer Dinge. Kaufentscheidungen sollten nicht nur wegen des niedrigeren Preises fallen, sondern vielmehr aus der Notwendigkeit heraus. Das allerdings ist vergleichsweise selten der Fall. „Anti-Konsumenten“ ist es wichtig, auch auf die Folgen starken Konsums hinzuweisen, die die Umwelt negativ beeinflussen und für schlechte Arbeitsbedingungen in anderen Ländern sorgen.

Der Einzelhandel muss sich nicht fürchten

Auch wenn die Gegner konsumstarker Aktionstage mitunter gute Argumente vorbringen, scheint der Einzelhandel nicht in Gefahr. In den USA erzielten Verbraucher wahre Rekordwerte und auch in Deutschland wurde sowohl im Web als auch im stationären Einzelhandel fleißig gekauft. Dennoch schadet es nicht, sich auch einmal die Meinungen der Konsumgegner anzuhören. Langfristig betrachtet könnte das zu bedachteren Entscheidungen, weniger Abfall und einer geringeren Verschuldung führen.
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