Wish: Zusammenarbeit mit deutschem Einzelhandel

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(Foto: © Zerbor )

Immer deutlich wird es, dass der stationäre Einzelhandel nur dann überleben kann, wenn er sich mit der Digitalisierung anfreundet. Nicht nur modernere Filialen und angegliederte Onlineshops sollen helfen. Auch die Kooperation mit Online-Unternehmen stellt eine mögliche Lösung dar, die für Einzelhändler existenzsichernd wirken könnte. „Wish“ will genau das nun umsetzen.

Abholung bei Partnern vor Ort

Wish bietet Verbrauchern das Bestellen günstiger Waren per App an. Da jedoch nicht jeder Kunde immer zuhause ist, wenn der Postbote klingelt, will das Unternehmen jetzt mit dem stationären Einzelhandel kooperieren. Künftig soll es möglich sein, die bestellten Waren im Laden vor Ort abzuholen. Zunächst klingt das nicht sinnvoll, denn das Geld des Verbrauchers fließt weiterhin in die Taschen eines rein digital wirkenden Unternehmens. Lesen Sie auch: Beratung vor Ort – Kauf online?

Vorteile zeigen sich auf den zweiten Blick

Wer jedoch genauer hinsieht, erkennt Vorzüge, die eine solche Kooperation mit sich bringen könnte. Je mehr Verbraucher zur Abholung online bestellter Waren in Innenstädte und Einkaufscentren gehen, desto größer fällt auch die Laufkundschaft aus. Für den stationären Einzelhandel bedeutet dies eine gesteigerte Chance auf Umsätze, die sich aus dem Besuch der Abholenden ergeben. Langfristig könnten Partnerschaften wie diese also wegweisend für die Zukunft des Einzelhandels in Städten sein und Konkurrenten wenigstens an einigen Punkten verbinden.

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