Real wird verkauft: Wie es jetzt weiter geht

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(Foto: © Zerbor )

Die Supermärkte der Kette „Real“ gehören in vielen Städten zum Standard. Was früher einmal Wertkauf und später Wal Mart war, wird nun verkauft. Der Mutterkonzern Metro veröffentlichte sein Vorhaben, die Filialen zu veräußern. Als Interessent meldete sich EDEKA. Insgesamt geht es um rund 277 Filialen, von denen jedoch nicht alle an das Einzelhandelsunternehmen gehen.

Edeka will weniger als fünfzig Prozent

Von den rund 277 Real Filialen möchte EDEKA etwas weniger als 100 übernehmen. Hierüber ist auch das Kartellamt bereits informiert und wird das Vorhaben prüfen. Überlegt wird hierbei, ob sich durch die Übernahme der Filialen ein Ungleichgewicht am Markt ergibt. Genehmigt ist hingegen schon die Übernahme von Real durch den Immobilienkonzern Redos. Redos selbst plant, etwa fünfzig Real Filialen weiterhin unter bekanntem Namen zu betreiben, die restlichen sollen sukzessive an Konkurrenzunternehmen wie EDEKA verkauft werden. Hier jedoch ist grundsätzlich jeweils eine neue Prüfung durch das Kartellamt nötig.

Erschwerter Verkauf aufgrund von Bedingungen

Natürlich sind von einem solchen Verkauf stets auch Angestellte betroffen. Hier hat sich Redos vor der Übernahme mit Metro-Verantwortlichen um sinnvolle Übereinkünfte bemüht und verschiedene Zusagen gemacht. So sollen die Beschäftigten beispielsweise weiterhin in den Märkten arbeiten dürfen. Abzuwarten bleibt nun, inwiefern sich Verkäufe mit Regeln wie diesen realisieren lassen und ob nicht doch ein Abbau von Arbeitsstellen wartet.

Übrigens können Sie am 10.11.2019 auch shoppen gehen! In diesen Städten ist Verkaufsoffener Sonntag: