Neues Supermarkt-Modell in München

Genossenschafts-Supermarkt in München

Neues Supermarkt-Modell in München
Wie funktioniert das neue Supermarkt-Modell in München? - Symbolbild: © Eisenhans - stock.adobe. com

Supermärkte gehören für nahezu alle Menschen in Deutschland zum ganz gewöhnlichen Alltag. Wie die Waren in die Regale gelangen und ob es sich um Produkte aus der Region handelt, sind dabei Fragen, die nicht jeden interessieren. Wer jedoch beim regelmäßigen Einkauf auf solche Aspekte achten und lokale Unternehmer unterstützen möchte, findet in einem neuen Münchner Supermarkt bald Gelegenheit hierzu.

Das Genossenschaftsprinzip als Supermarkt

Quentin Orain heißt der Kopf hinter dieser neuen Idee. Er startete das Projekt des Mitmach-Supermarktes bereits vor einigen Monaten und wird das zugehörige Geschäft im Juli 2021 eröffnen. Der Laden ist bereits recht gut eingerichtet und soll zum Vollsortimenter heranwachsen. Das Besondere: Regionale Produkte sind im mitmach-Supermarkt genauso Teil des Sortiments wie Bio-Ware und verpackungsfreie Dinge. Genossenschaftler, die Teil des Supermarktes sein möchten, zahlen einen Beitrag und arbeiten monatlich drei Stunden im Markt.

Preiswert trotz Sonderprogramm?

Wer im Supermarkt Waren ersteht, zahlt nicht etwa kreativ gestaltete Preise, sondern nach einem festen System. Auf den Einkaufspreis der Ware schlägt der Markt rund dreißig Prozent auf und erhält so den Preis, der für die Kundschaft gilt. Das mag teurer sein als ein Einkauf im Discounter, kann im Vergleich zu Bio-Märkten jedoch durchaus mithalten. Bereits jetzt gibt es eine Kooperative hinter dem zukünftigen Laden, die erste Ausgaben an Mitglieder durchführt. Für regionale Kleinbauern stellt das Projekt eine spannende neue Chance und oft auch den Zugang zum attraktiven Münchner Markt dar. Weitere Einkaufsmöglichkeiten in München

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