Gesunder Einkauf: Edeka und Netto testen Nährwert-Hilfen

Zeitung zum Thema Essen und Trinken
Foto: © Zerbor

Der regelmäßige Lebensmittel-Einkauf läuft nicht in allen Haushalten gleichermaßen gesundheitsbewusst ab. Während viele Menschen auf gesunde Ernährung achten und sich diesbezüglich vorab informieren, wissen wiederum andere nur wenig über positive und negative Aspekte einzelner Lebensmittel. Die Einführung leicht verständlicher Logos ist daher schon länger ein Diskussionsthema. Nun testen Edeka und Netto erstmals verschiedene Labels.

Eine Inspiration für den restlichen Einzelhandel

Dazu verpflichtet, ihre Produkte mit verschiedenen Nährwert-Logos zu versehen, sind Edeka und Netto nicht. Dass sich die Verantwortlichen freiwillig hierzu entschieden haben, zeigt die Wichtigkeit des Themas. Setzt sich der Einzelhandel dafür ein, dass seine Kundschaft am Regal gesündere Entscheidungen trifft, hat dies gesamtgesellschaftlich betrachtet einen besonderen Wert. Für die Konkurrenz jedoch handeln beide Märkte zu voreilig. Sie wollen abwarten, welches Logo die Bundesregierung noch in diesem Jahr vorschlägt. Dennoch könnte der Vorstoß insofern vorteilhaft sein, als dass Edeka und Netto damit zeigen, wie einfach eine gesundheitlich vorteilhafte Kennzeichnung ist.

Nährwert-Labels: Schon lange heiß diskutiert

Ampeln, Diagramme und Co. sollen dabei helfen, ein verstärktes Bewusstsein für gesunde Ernährung zu wecken. Verbraucher können anhand der vereinfachten Symbolik leichter erkennen, welche Produkte beispielsweise zu viel Fett oder auch Zucker enthalten und sich gegebenenfalls umentscheiden. In der Politik stieß diese Idee jedoch lange auf taube Ohren. Oft hieß es sogar, derartige Labels könnten den Verbraucher verwirren. Dass es nun doch endlich zur Einführung der Unterstützungs-Symbole kommen könnte, lässt auf eine gesündere Zukunft hoffen.

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