Memmingen: IKEA erteilt Gemeinde Absage

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Foto: Tkni

Ein wenig Vorfreude dürften IKEA-Fans in und um die Stadt Memmingen in Schwaben verspürt haben, als ihnen die mögliche Eröffnung eines Marktes in ihrer Nähe in Aussicht gestellt wurde. Nun allerdings steht fest: IKEA wird keinen Markt in Memmingen eröffnen. Das Unternehmen führt klare Gründe für diese Entscheidung an.

Strategische Entscheidung

IKEA hatte sich schon in 2018 dazu entschlossen, in Deutschland auf weitere Standard-Einrichtungshäuser zu verzichten. Auch in Memmingen wird das Unternehmen daher keine Filiale eröffnen, um seine Ausrichtung zu unterstützen. Der Oberbürgermeister Memmingens hatte keinen Einfluss auf diese Entscheidung und mahnte dazu, diese sowohl zu respektieren als auch zu akzeptieren. Memmingens Einwohner also müssen weiterhin nach Ulm fahren, um das Einrichtungshaus zu besuchen. (Weitere Ikea Standorte in Deutschland)

Kein sinnvolles Alternativ-Konzept

Die Entscheidung, nicht nach Memmingen zu kommen, hatte sich IKEA offenbar nicht leicht gemacht. Wie das Unternehmen berichtet, wurden unterschiedliche Alternativen geprüft, bei denen sowohl kleinere Filialen als auch integrierte Fachmärkte eine Rolle spielten. Keines der Konzepte jedoch erwies sich in der Planungsphase als wirtschaftlich tragfähig, sodass IKEA nun vom Standort ablässt. Memmingen selbst will das Grundstück nun erwerben und dort ein eigenes Projekt realisieren. Was konkret entstehen soll, bleibt allerdings offen. Denkbar wäre die Ansiedlung anderer Unternehmen, aber auch der Bau eines Klinikums steht zur Debatte.

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