Lokaler Buchhandel: Profiteur der Corona-Krise

Mädchen freut sich über Bücher
Lesen macht Spaß! - Symbolbild: © Syda Productions

In Zeiten der Corona-Pandemie mit mehrfachem Lockdown und Einschränkungen des lokalen Einzelhandels stöhnten viele Händler unter dem wirtschaftlichen Druck. Während einigen von ihnen die Einnahmen wegbrachen, profitierte einer aber ganz besonders. Der stationäre Buchhandel erlebt die Krise bislang weitgehend positiv. Dies nicht zuletzt auch dank zahlreicher kreativer Ideen.

Mehr Lesezeit, steigender Bedarf

Durch Kurzarbeit und geschlossene Schulen stand den Deutschen in 2020 zum ersten Mal recht viel Freizeit zur freien Verfügung. Wenngleich der Rahmen wenig positiv war und die Krise besser morgen als erst in Monaten vorüber sein soll, bescherte dies so manchem einen etwas entspannteren Alltag. Viele Menschen deckten sich aus diesem Grund mit Büchern ein und ließen die Kassen beim örtlichen Buchhändler klingeln. Viele Kunden nutzten das bargeldlose Bezahlen.

Kreative Konzepte hielten die Läden am Laufen

Dass die Kundschaft ihre Bücher nicht etwa in Online-Shops kaufte, war vor allem den mutigen Ideen der Buchhändler zu verdanken. Sie liehen sich kurzerhand Lastenräder oder nahmen das eigene Auto, um bestellte Bücher bis vor die Haustür ihrer Kunden und Kundinnen zu fahren. Das Bestellsystem und später auch die Möglichkeit, vorbestellte Bücher abzuholen, ließ den Absatz im lokalen Buchhandel weiter lukrativ erscheinen. Sicherlich mag es hier Ausnahmen geben, unter dem Strich allerdings bewiesen die Buchhändler große Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.
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