Keine Kassen im Supermarkt? Albert Heijn macht es vor

Kassenloser Supermarkt in den Niederlanden eröffnet

Zeitung mit Wirtschaftsnachrichten (Foto: © Zerbor )

Lange Schlangen an der Kasse sind deutschen Verbrauchern ein Dorn im Auge. Wer hier länger als fünf Minuten warten muss, wird ungeduldig und ärgert sich. Wartezeiten an Kassen führen daher unweigerlich zu einem schlechteren Image. Daher geht die Supermarktkette Albert Heijn in den Niederlanden nun einen neuen Weg: Sie eröffnete den ersten Supermarkt ganz ohne Kassen. Eine Idee, die auch in Deutschland funktionieren kann?

Wie der kassenlose Markt funktioniert

Wer im To-Go Supermarkt von Albert Heijn einkaufen geht, findet dort Lebensmittel, die er sofort verzehren kann. Ein Konzept, das schnelle Versorgung bieten soll, bisher jedoch nicht auf Kassen verzichtete. In der neuen Filiale ohne Kasse aber geht der Kunde mit seinem Android-Smartphone oder seiner Kundenkarte einkaufen. Beide Varianten ermöglichen die Teilnahme am Tap-to-go Verfahren. Smartphone oder Karte werden nach der Auswahl des Produktes an das entsprechende Preisschild gehalten und es erfolgt eine automatische Registrierung des Kaufs. Am Schluss dann wird der Gesamtbetrag vom hinterlegten Bankkonto des Kunden abgebucht.

Auch für den deutschen Markt interessant

Dass Albert Heijn als eine der bedeutendsten Supermarktketten der Niederlande nun den kassenlosen Weg beschreitet, dürfte auch an deutschen Einzelhändler nicht spurlos vorübergehen. Sie werden genau beobachten, wie gut das neue Angebot ankommt und welche Nachfrage sich entwickelt. Zeigt sich dann in der Zukunft, dass Märkte ohne Kassen einen attraktiven Absatzweg eröffnen, dürfte es auch in Deutschland nicht lange dauern, bis der erste Markt ganz ohne Schlangen und Fließbänder eröffnet.
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