Karstadt und Kaufhof: Bundeskartellamt stimmt Fusion zu

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(Foto: © Zerbor )

Schon seit einer Weile häufen sich die Meldungen rund um den geplanten Zusammenschluss der beiden Einzelhandelsriesen Kaufhof und Karstadt. Zur offiziellen Bestätigung des Plans fehlte bisher jedoch die ausdrückliche Erlaubnis des Bundeskartellamtes. Die Experten machten nun den Weg frei für die Fusion.

Keine Bedenken im Wettbewerbsrecht

Immer dann, wenn sich wettbewerbsrechtliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer Fusion ergeben, muss das Bundeskartellamt über den weiteren Verlauf entscheiden. Da es sich bei Galeria Kaufhof und Karstadt nicht um kleine Lichter handelte, stand vor allem die Frage im Raum, ob es nach einer Fusion nicht zu einer Übermacht kommen könnte. Diese Bedenken jedoch räumte das Bundeskartellamt nun aus. Sowohl die Wettbewerber im stationären Handel als auch das Internetgeschäft liefern ein ausreichend großes Gegengewicht.

Weiteres Vorgehen noch nicht gänzlich klar

Dass mit einer Fusion oft auch Schließungen von Filialen verbunden sind, liegt auf der Hand. Bei Karstadt und Kaufhof wird das nicht anders sein. Konkret jedoch steht noch nicht fest, welche Standorte künftig weichen müssen und wie viele Mitarbeiter potenziell um ihren Job bangen müssen. Fakt ist: Nach der Fusion wird das Unternehmen an 243 Standorten etwa 32.000 Angestellten eine Arbeitsstelle bieten können. Schon im kommenden Jahr wird sich zeigen, wie reibungslos die Umstrukturierung ablaufen kann.

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