Infarm Konzept: Aldi Süd steigt in den Kräuteranbau ein

Verschiedene Kräuter im Topf
Verschiedene Kräuter - Symbolbild: © Jag_cz

Kräuter sind bei vielen Menschen beliebt. In Salaten, auf Pasta und zu allerlei kreativen Gerichten in der Küche entfalten sie gerade in frischer Form ihr besonderes Potenzial. Aldi Süd bietet nun frische Kräuter an, deren Wachstum Kunden in der Filiale höchstpersönlich mitverfolgen können. Die Zusammenarbeit mit dem Startup Infarm aus Berlin gilt als weiterer Schritt in Richtung einer neuen Zielgruppe. Lesen Sie auch: Tipps zum Lebensmittel kaufen

Kräuter wachsen in der Filiale

Im ersten Schritt testet Aldi Süd in lediglich fünf seiner Filialen das Infarm Konzept. Hierfür werden in den Geschäften große Glasschränke aufgestellt. Das Innenleben dieser Schränke ist alles andere als simpel, denn hier findet eine optimale Abstimmung der Gegebenheiten auf die Bedürfnisse der Kräuter statt. LED-Licht, Nährstofflösung und Temperatur werden kontrolliert und gesteuert. Im Angebot finden sich Minze, Koriander, Petersilie, Basilikum und Schnittlauch.

Selbst ernten? Fehlanzeige!

Wenngleich die Kräuter in den Testfilialen nun zum Greifen nahe stehen, dürfen Kunden nicht selbst Hand anlegen. Die Ernte erfolgt durch geschultes Personal, das sich im Umgang mit den sensiblen Vitrinen auskennt. Die geernteten Kräuter stehen dann für Kunden bereit. Zu Buche schlägt das in der Filiale gewachsene Grün mit 99 Cent je Bund. Geringere Transportwege sollen die CO2 Bilanz des Kräuterangebots bei Aldi Süd verbessern. Damit will der Discounter vor allem die jüngere Generation anlocken, die sich auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz besinnt.
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