Große Investitionen: Rewe will sich breiter aufstellen

Neue Rewe Märkte in Deutschland

Zeitung zum Thema Wirtschaft

Das Einzelhandelsunternehmen Rewe gehört inklusive seiner Discounter-Filialen der Marke Penny zu den größten Mitspielern der deutschen Supermarkt-Szene. Dass das jedoch nicht ausreicht, um auch dauerhaft konkurrenzfähig zu bleiben, haben die Verantwortlichen offensichtlich erkannt. So will Rewe in 2017 insgesamt 900 Millionen Euro in seine Filialen investieren.

Nicht nur Neueröffnungen

Ein Teil der genannten Summe fließt in neue Rewe- und Penny Märkte. In 2017 wurden insgesamt 250 neue Filialen eröffnet, wie das Unternehmen mitteilt. Die zusätzlichen Filialen sollen vor allem der besseren Erreichbarkeit dienen und bisher blinde Flecken füllen. Darüber hinaus jedoch will Rewe auch weiterhin in die Digitalisierung seiner Filialen investieren und dem Online-Handel ein bewusstes Gegengewicht bieten.

Märkte verschiedener Größe als Erfolgsmodell

Um den vielfältigen Bedürfnissen der Kundschaft besser begegnen zu können, verfolgt Rewe schon seit längerem ein besonderes Konzept. Das Zentrum bilden hier die ganz gewöhnlichen Supermärkte und Penny-Filialen, wobei große Rewe-Center Märkte mit Shop-in-Shop Angeboten als besondere Anziehungspunkte dienen sollen. Mit Rewe City Märkten ist das Unternehmen heute in Innenstädten vertreten und die kleinen „Rewe to go“ Filialen in Aral Tankstellen komplettieren das Angebot. Dass zum Rewe Konzern außerdem auch die Toom Baumärkte gehören, unterstreicht das breitgefächerte Angebot, das dem Unternehmen dauerhafte Zukunftsfähigkeit versprechen soll.

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Foto: © Zerbor