Fipronil-Skandal: Aldi handelt und nimmt Eier aus dem Programm

Firponil in Eiern

Frische Eier

Lebensmittelskandale zählen zu den wohl heikelsten Vorkommnissen im Einzelhandel. Dass nach Dioxin nun ein weiterer Stoff für Probleme bei Eiern sorgt, stellt das Vertrauen der Kundschaft auf eine harte Probe. So wurde entdeckt, dass Eier aus den Niederlanden mit dem Insektizid Fipronil kontaminiert sind und in den Regalen deutscher Geschäfte landeten. Aldi Nord und Aldi Süd entschieden sich für unverzügliches Handeln.

Betroffene Eier nicht mehr verkäuflich

Schon kurz nach dem Bekanntwerden des Skandals nahm Aldi sowohl in Norddeutschland als auch im Süden der Bundesrepublik alle Eier aus seinen Regalen. Kunden, die in diesen Tagen Eier kaufen möchten, stehen daher unter Umständen vor einer Lücke im Sortiment. Auch wenn das Unternehmen betont, dass es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme handele, spricht das Vorgehen für großes Verantwortungsbewusstsein. Werden die Regale dann wieder befüllt, wird sich Aldi auf Bezugsquellen außerhalb der Niederlande stützen. Wer bereits betroffene Eier gekauft hat, kann diese in den Filialen des Discounters zurückgeben und erhält bei Vorlage des Kassenzettels eine Erstattung.

Was ist Fipronil?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Fipronil um ein Insektizid, das für gewöhnlich zur Beseitigung von Schädlingen wie Läusen, Zecken, Milben und Flöhen verwendet wird. Ob der Stoff dem Menschen gefährlich werden kann, ist dabei noch unklar. Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung bekanntgab, bestehen jedoch Zweifel an der Unbedenklichkeit. Vor allem Kinder sollten betroffene Eier laut Landwirtschaftsministerium nicht verzehren.

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Foto: © ExQuisine