Edeka: Weitere Schritte hin zum Online-Geschäft

Edeka Lieferservice

Frau mit Lebensmitteln vom Lieferservice

Digitalisierung und eine Versöhnung mit dem oft verhassten Internet stehen bei zahllosen Einzelhändlern in diesen Tagen und Wochen ganz oben auf der Agenda. Während sich die einen Händler noch über soziale Medien Gedanken machen, gehen andere deutlich weiter. So auch der Einzelhandels-Riese Edeka. Das Unternehmen ist mit „Bringmeister“ seit der Tengelmann-Übernahme im Online-Business tätig und will diesen Bereich nun noch intensiver bearbeiten.

Große Konkurrenz als Anlass

Auch Edeka blieb nicht verborgen, dass sich andere Unternehmen deutlich stärker im Online-Bereich etablieren. Lebensmittel kaufen können Kunden heute nicht nur bei einzelnen kleinen Shops, sondern auch bei echten Global Playern wie Rewe und Amazon. Grund genug für Edeka, das Sortiment von Bringmeister auszuweiten. Schon jetzt gehören statt der bisherigen 8.000 ganze 13.000 Produkte zum Sortiment des Online-Shops, hierunter auch Eigenmarken, Obst, Gemüse, Fleisch, Käse und Wurst.

Edeka investiert in Bringmeister

Während Bringmeister selbst schon länger im Internet vertreten ist, scheint die Übernahme des Shops durch Edeka Anfang 2017 ein besonderer Meilenstein zu sein. Das Unternehmen will nun mit seinem Online Shop noch in diesem Jahr ganze 100 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften und dem Vorreiter Rewe näher kommen. Dass Edeka selbst noch kein sinnvolles Konzept gefunden hat, ist indes ein Problem. Hieran will das Unternehmen in den kommenden Wochen unter Hochdruck arbeiten und sich auch im Web professionell und kundenfreundlich positionieren. Bisher gilt das Angebot von Bringmeister nur im Umkreis der Städte Berlin und München. Doch auch das soll sich bei entsprechendem Erfolg schon bald ändern.
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Foto: © Peter Atkins