25.000 Smartphones: dm weiterhin auf Digital-Kurs

dm vernetzt seine Filialen

Mann hält Smartphones

Digitalisierung ist eines der Hauptthemen, geht es um den modernen Einzelhandel und seine Zukunftsfähigkeit. Auch bei der Drogeriemarktkette dm ist das längst angekommen, weswegen nun große Umstellungen anstehen. So will der Konzern nicht nur das Versenden von Briefen an seine Filialen einstellen, sondern auch seinen Mitarbeitern digitale Helfer an die Hand geben. Geschehen soll dies unter anderem mit der Hilfe von mehr als 25.000 Smartphones, die dm nun an seine Mitarbeiter verteilt.

Bessere Beratung dank Mitarbeiter-Smartphone

Von der großangelegten Aufrüstung mit Smartphones verspricht sich dm viel. So sollen Mitarbeiter die Geräte künftig während der Arbeitszeit nutzen können, um wertvolle Informationen rund um Produkte an Kunden weitergeben zu können. Eine Microsoft-Anwendung namens „Yammer“ soll außerdem dabei helfen, die interne Kommunikation zu erleichtern und zu verbessern. Filialleiter und Mitarbeiter können sich so direkt miteinander vernetzen und Veränderungen in der eigenen Filiale mit der Hilfe ihrer Kollegen sinnvoller umsetzen können.

Vernetzte Filialen und stärkerer Online-Fokus

Dass die Smartphones ohne SIM-Karte ausgeteilt werden, ist dabei kein Problem. So können sich Mitarbeiter per W-Lan einloggen und das Netzwerk nutzen. Auch die Kommunikation mit allen Filialen soll künftig per E-Mail oder Yammer geschehen. Hierdurch wird dm langfristig betrachtet auch in Richtung Nachhaltigkeit arbeiten und Ressourcen sparen. Dass das Unternehmen außerdem auch an seiner Onlinepräsenz und der Möglichkeit des Onlineshopping arbeitet und das Angebot stetig erweitert, dürfte dm trotz der starken Spannungen zwischen stationärem und digitalem Handel Sicherheit verschaffen.

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Foto: © sdecoret

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