Coronavirus: Einzelhandel bangt um Lieferungen

Auswirkungen des Coronavirus

Zeitung zum Thema Wirtschaft
Foto: © Zerbor

Der Ausbruch des Coronavirus Ende vergangenen Jahres in China hat auch abseits von Lieferengpässen Folgen für die deutsche Wirtschaft. Der Einzelhandel muss sich nun verschiedenen Herausforderungen stellen, für die es nicht immer eine befriedigende Lösung gibt. Ob die Regale bald leer bleiben müssen, ist nicht in jeder Branche klar.

Lebensmittel: Hamsterkäufe lassen Umsätze steigen

Spätestens mit der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland setzte auch hierzulande eine gewisse Panik ein. Auch Äußerungen wichtiger Persönlichkeiten im Hinblick auf eine beginnende Epidemie und Todesraten, die jene der Grippe übersteigen, trieben viele Menschen zu Hamsterkäufen im Lebensmittelhandel. Konserven, Mehl, Trockenware wie Nudeln und Reis, Toilettenpapier und Desinfektionsmittel: Binnen weniger Tage wuchsen die Umsätze, während die Lagerbestände kontinuierlich sanken. Bei einigen Produkten ist an Auffüllen nicht zu denken, denn mit dem plötzlichen Nachfrage-Boom hatten auch die Hersteller nicht gerechnet.

Bei Kleidung könnte es knapp werden

Um die rasante Ausbreitung des neuartigen Virus im eigenen Land zu stoppen, griff Chinas Regierung zu drastischen Maßnahmen. Diese wirkten sich zweifellos auch auf die Produktivität Chinas aus, was die globale Wirtschaft schon bald zu spüren bekommen dürfte. Besonders im Bekleidungshandel erwarten manche Ketten wie H&M oder Primark ab April leere Regale, da chinesische Lieferanten ihr Pensum nicht mehr erfüllen können. Breitet sich das Virus weiter aus und grassiert es auch in weiteren Ländern wie Indien, Vietnam oder Bangladesh, könnte sich die Situation weiter zuspitzen.

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