Amazon Go Supermärkte nicht ausgereift

Einkaufen im Supermarkt

Für Aufsehen sorgte der E-Commerce Riese Amazon mit seinen geplanten „Amazon GO“ Supermärkten. Ganz ohne Kasse kaufen Kunden hier ein und verlassen das Geschäft ohne Zahlung. Eine App soll dann dafür sorgen, dass nicht nur die Ware, sondern auch das Geld seinen Besitzer wechselt. Eine futuristische Vision? Zweifellos. Ein zukunftsfähiger Plan mit Hand und Fuß? Scheinbar weniger.

Testphase in Seattle

Schon im Dezember öffnete der erste Amazon Go Markt im US-amerikanischen Seattle seine Pforten. Während der Testphase konnten Kunden ausprobieren, wie das Einkaufen ohne Kasse und Vor-Ort-Bezahlung funktioniert und erste Eindrücke vom Supermarkt der nächsten Generation erhalten. Was zunächst für Euphorie sorgte, hinterlässt nun jedoch Ernüchterung. So musste sich Amazon nach seiner Testphase geschlagen geben.

Technische Funktionalität nicht gegeben

Das System, das Amazon für die Bezahlung der Waren und die Erfassung der Einkäufe verwendete, erwies sich als wenig geeignet für einen ganz gewöhnlichen Supermarkt-Tag. Bewegten sich die Kunden zu schnell oder waren mehr als zwanzig von ihnen gleichzeitig im Laden unterwegs, versagte die Technik. Das System konnte die Einkäufe dann nicht mehr richtig zuordnen. Die geplante Eröffnung des ersten öffentlichen Amazon Go Marktes im März diesen Jahres ist daher nun geplatzt. Amazon selbst gibt noch keine klaren Hinweise darauf, wann mit einer Verbesserung und einem möglichen Neuversuch zu rechnen sein dürfte.

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Foto: © Kwangmoo