Aldi: Schluss mit Plastik an Gurken

Weniger Plastik beim Einkaufen

Zeitung mit Verbrauchertipps
Foto: © Zerbor

Plastikverpackungen im Einzelhandel sorgen immer wieder für erhitzte Gemüter und Diskussionen. Insbesondere in Obst- und Gemüseabteilungen wollen immer weniger Verbraucher das schlecht abbaubare Material hinnehmen und greifen lieber zu loser Ware. Problematisch bleiben Gemüsesorten, die einzeln in Plastik eingeschweißt sind. Gurken gehören vielerorts hierzu, bei Aldi jedoch soll schon bald Schluss damit sein. Mehr zum Thema Umweltschutz beim Einkaufen

Verzicht schon ab April

Dass Gurken einzeln in Plastik verpackt werden, hat zumeist praktische Gründe. So ist die Gemüsesorte weniger robust und kann beim Transport leichter beschädigt werden. Darüber hinaus diente die Plastikhaut häufiger auch der besseren Unterscheidung von Bio- und Normalware. Das Problem: Oft wurden Biogurken in Plastik verpackt, was bewussten Konsumenten umso saurer aufstieß. Aldi wird nun laut eigener Aussagen schon im April diesen Jahres nur noch Gurken verkaufen, die ganz ohne Kunststoffhülle auskommen.

Nicht alle Einzelhändler begeistert

Während Aldi sich verantwortungsbewusst zeigt und den Wünschen moderner Verbraucher entsprechen will, bleiben andere Unternehmen der Plastik-Gurke treu. Weder bei Lidl oder Rewe noch bei Edeka wollen die Entscheider konsequent verzichten. Ihnen ist es wichtiger, den Lieferanten die Entscheidung zu überlassen. Kunden werden also weiterhin mit in Plastik verpackten Gurken leben müssen. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Abkehr vom Kunststoff in der Zukunft doch noch durchsetzen wird.

Desweiteren soll es bei Aldi dann auch eine wiederverwendbare Tüte für Obst und Gemüse geben. Eine Variante, die nur für den Einkauf bei Aldi ist und an der Kasse zurückgegeben wird und eine Variante, die man kaufen und mitnehmen sowie natürlich für den nächsten Einkauf wieder mitbringen kann. Eine gute Idee!

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