Aldi: Schluss mit Nord und Süd?

Fusion von Aldi Nord und Süd?

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Es gilt als ungeschriebenes geografisches Gesetz: Die Unterteilung Deutschlands gelingt nicht nur in Ost und West, sondern dank des Discounters Aldi auch in Nord und Süd. Für jede der beiden Himmelsrichtungen nämlich bietet Aldi schon seit rund sechzig Jahren eine ganz eigene Kette. Nun allerdings scheint sich eine große Veränderung anzubahnen. Durchaus denkbar ist die Verschmelzung beider Teile, die bislang als strikt getrennt galten.

Ein Streit als Grund für die Trennung?

Oft heißt es, Aldi Süd und Aldi Nord seien nur entstanden, weil sich die Albrecht Brüder in den Sechzigerjahren im Rahmen eines Streits nicht einigen konnten. Während Theo Albrecht den Norden der Bundesrepublik übernahm, kümmerte sich Karl künftig um den Süden. Was genau an dieser Geschichte „dran“ ist, ist jedoch unklar. Tatsache bleibt jedoch die klare Trennung, an die sich Kunden schon längst gewöhnt haben. Wie ein geheimes Dokument jetzt allerdings besagen soll, gibt es Pläne, beide Anteile des Unternehmens wieder zusammenzuführen.

Noch ist nichts spruchreif

Für Aldi könnte eine Fusion von Nord und Süd zahlreiche Vorteile mit sich bringen. Vor allem die zentrale Verwaltung und Steuerung brächte einen immensen Zeitspar-Effekt mit sich, der sich letztlich auch auf die finanzielle Stabilität des Unternehmens auswirken könnte. Noch jedoch spricht keine der Parteien von einer geplanten Zusammenlegung. Dass beide Parteien an gemeinsamen Projekten feilen und auch die gleichen Markenstrategien planen, könnte jedoch für ein baldiges Ende der Trennung sprechen.

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