„Wastefree“-Trend: Das sind die Besonderheiten

Weniger Müll beim Einkauf

In Supermärkten zeichnet sich derzeit eine neue Bewegung ab. Kunden achten bei ihren regelmäßigen Einkäufen nicht nur auf faire und umweltfreundliche Produkte, sondern greifen immer bereitwilliger zu Fleischalternativen und pflanzlichen Milchersatzprodukten. Umwelt und Nachhaltigkeit also bleiben dem Einzelhandel auch in 2018 als wichtige Leitmotive erhalten. Mit dem „Wastefree“-Trend verstärkt sich das noch. (Mehr zum Thema Umweltschutz beim Einkaufen)

So wenig Müll wie möglich

Wer „wastefree“ leben möchte, achtet schon beim Einkauf darauf, möglichst wenig Abfall zu erzeugen. Negativ ins Auge fallen hier beispielsweise Bio-Produkte, die zusätzlich in Plastik eingeschweißt sind, Salate und Gemüse in Kunststoffschalen oder auch Verpackungen, die ganz offensichtlich zu groß ausfallen. Wer dies beim Einkauf nicht berücksichtigt, füllt beim Auspacken in der heimischen Küche teilweise ganze Müllsäcke mit überflüssigem Verpackungsmaterial. Das aber wollen verantwortungsbewusste Konsumenten nicht mehr hinnehmen und betonen die Notwendigkeit des sparsamen Umgangs mit Kunststoff und Co.

Aktionen gegen Abfall

„Wastefree“ scheint indes keine Randerscheinung zu sein, sondern hat es längst auch in die Medien geschafft. So gab es in den vergangenen Monaten bereits Aktionen, bei denen Kunden ihren Verpackungsmüll direkt nach dem Einkaufen im Supermarkt sammelten. Die Entsorgung wurde somit dem Einzelhandel selbst aufgetragen, was das Bewusstsein der Verantwortlichen schärfen soll. Mit neuen Möglichkeiten wie dem „Tätowieren“ von Bio-Gemüse beispielsweise können Einzelhändler über kurz oder lang für weniger Abfall sorgen. Ob das schon in naher Zukunft möglich sein wird, bleibt jedoch abzuwarten.

Hier ist am 06.05.2018 verkaufsoffener Sonntag:

Foto: © coffmancmu