Toiletten im Einzelhandel: CSU für bessere Verfügbarkeit

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(Foto: © Zerbor )

Die meisten Verbraucher kennen es. Beim Einkauf im Supermarkt müssen sie selbst oder ihr Kind plötzlich auf Toilette. Nicht in jeder Filiale aber ist es ein Leichtes, Zugang zu einem WC zu erhalten. Gerade Eltern und Senioren stellt dies immer wieder vor große Probleme. Die CSU hat sich daher beim letzten Parteitag darauf geeignet, eine Neuregelung zu gestalten.

Kundentoiletten sollen ein Muss sein

Wie die CSU verlauten lässt, wünschen sich die Politiker künftig eine deutlich bessere Verfügbarkeit von Kundentoiletten im Einzelhandel. Hier unterscheiden sie zwischen Filialen, welchen in Altbauten eingerichtet werden und solchen, bei denen ein Neubau vorliegt. Neubauten sollen laut CSU standardmäßig mit einer Kundentoilette ausgestattet werden. Bei Altbauten haben sich die Politiker auf einen Kompromiss geeinigt, demnach Kunden im Notfall die Personaltoilette benutzen dürfen sollen.

Antragskommission empfahl Zurückweisung

Bereits beim letzten Parteitag hatte die CSU über den Vorschlag, Kundentoiletten zur Pflicht zu machen, diskutiert. Damals jedoch konnte sich die Idee nicht durchsetzen. Und obwohl die Antragskommission in diesem Jahr erneut empfahl, den Antrag zurückzuweisen, sprach sich die Mehrheit dafür aus. Künftig könnte sich im bayerischen Einzelhandel daher ein wichtiger Aspekt ändern und Einkäufe für Senioren, Kinder und Schwangere zu einem angenehmeren Erlebnis machen.

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