Einzelhandel: Steigende Weihnachtsbaumpreise in 2018?

Warum werden Weihnachtsbäume teurer?

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(Foto: © Zerbor )

Der Sommer 2018 scheint kaum ein Ende zu finden. Auch jetzt im Oktober prognostizieren Meteorologen vielerorts noch Temperaturen jenseits der 25-Grad Marke, wie sie sonst nur im Spät- oder Frühsommer zu finden sind. Die extreme Hitze der vergangenen Monate wirkte sich auch auf den Einzelhandel aus. Nicht vorbei wird das auch an den Preisen für Weihnachtsbäume gehen.

Kunden müssen mit höheren Preisen pro Meter rechnen

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald spricht bereits jetzt von Verteuerungen im Bereich der Weihnachtsbäume. Schließlich bedeutete der heiße Sommer für Betreiber von Christbaumplantagen erhöhte Ausgaben, denn vor allem der Wasserbedarf stieg rapide. Teilweise konnten die Bäume gar nicht erhalten werden, weswegen auch Komplettausfälle die Regel waren. In Bezug auf die beliebte Nordmanntanne rechnet die Schutzgemeinschaft mit Mehrkosten von rund fünfzig Cent pro Meter. Eine knapp 1,50m hohe Nordmanntanne dürfte dann zwischen 27 und 36 Euro kosten.

Künstliche Bäume als Alternative?

Bleiben die Sommermonate auch in den kommenden Jahren heiß und trocken, dürfte das langfristig betrachtet zu teureren Weihnachtsbäumen führen. Wer diese Preisentwicklung nicht hinnehmen möchte, muss sich nach Alternativen umsehen. Weihnachtsbäume aus Kunststoff beispielsweise sind in der Anschaffung zwar etwas teurer als klassische Bäume, können jedoch viele Jahre lang verwendet werden. Somit sinken die umgerechneten Kosten pro Jahr mit jedem Weihnachtsfest weiter. Ob Kunststoff als wenig nachhaltiges Material Einzug in den eigenen Haushalt halten soll, muss jedoch jeder Verbraucher für sich entscheiden.
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Übrigens ist am 21.10.2018 in diesen Städten Verkaufsoffener Sonntag:

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